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Reise-Wissen Ägypten: Der Tempel der Hatschepsut |
Reise-Wissen Ägypten: Der Tempel der Hatschepsut
Eines der bekanntesten Motive Ägyptens ist der Totentempel der Königin Hatschepsut. Berühmt ist schon seine Lage direkt zu Füssen des 300 m hohen Gebirgsmassivs mit dem er eins zu sein scheint.
Der Totentempel scheint fast ein Teil hohen Gebirgsmassivs zu sein, an das er sich schmiegt. Entstanden ist die Anlage zu Beginn des Neuen Reiches ca. 1470 v. Chr. durch den Baumeister der Pharaonin, Senenmut. Hatschepsut war die Tochter Thutmosis I. und verdrängte den rechtmäßigen Herrscher Thutmosis III. vom Thron. Nach einer kurzen Regierungszeit wurde Thutmosis wieder abgesetzt. Thutmosis III. führte den Bau der Anlage in der Folge fort, tilgte aber, wie es damals üblich war, alles Hinweise auf die Pharaonin Hatschepsut.
Nach neuesten Erkenntnissen wurde der Bauplan auch wiederholt geändert. Vom Taltempel führt ein 37 Meter breiter Aufweg zum eigentlichen Tempel, der in einen weiten Vorhof mündet. Ein Aufgang führt auf eine von zwei Kolossalstatuen flankierte erste Terrasse. Hier befindet sich ein Anubis-Heiligtum. Das eigentliche Heiligtum befindet sich auf der zweiten Terrasse. Seine breite Front wird von 26 kolossalen Pfeilern mit Porträts der Königin Hatschepsut gebildet.
© 2005 Peter Jurgilewitsch |
20.07.10 |
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