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Isla Margarita - La isla bonita
Strandimpressionen auf Isla Margarita
Die Insel Margarita auch „Venezuelas Perle“ genannt – wird heutzutage eher wegen ihres besonderen Zaubers als wegen ihrer ehemaligen Perlenfischereien so tituliert. In den vergangenen Jahrhunderten erwies sie sich als Zufluchtsstätte für Piraten der spanischen Krone, und die gut erhaltenen Festungen sind stumme Zeugen dieser stürmischen Zeit. Heute wird die Insel Isla Margarita nur noch von Sonnenhungrigen belagert, kein Wunder bei 167 Kilometer langen Küsten mit tollen weißen Sandstränden und geheimnisvollen Mangroven-Lagunen.

Zusammen mit den Inseln Coche und Cubagua bildet Isla Margarita den Staat Nueva Esparta. Margarita liegt 38 Kilometer nördlich der Halbinsel Araya und direkt gegenüber von Cumana an Venezuelas Ostküste. Sie besteht aus zwei Inseln, die durch eine schmale, 18 Kilometer lange Landenge verbunden sind: im Osten Margarita im Westen Macanao, sehr dünn besiedelt und übersät mit abgeschiedenen, pittoresken Dörfern.

Margarita ist mit einem gemäßigten Klima gesegnet. Die Durchschnittstemperatur beträgt 29 Grad Celsius und es weht immer ein angenehmer Wind vom Ozean, perfekte Bedingungen für Sonnenanbeter. Außerhalb der Regenzeit - die von Ende November bis Ende Januar andauert – fallen sehr selten Niederschläge.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten zählen die Orte: La Asunción, Porlamar, Pampatan, Santa Ana, Fort Espana und Punto des Piedras. Zudem lädt das Naturwunder La Restinga zum Verweilen ein.

Die Inselhauptstadt La Asunción liegt im Santa-Lucia-Tal und ist mit knapp 12.000 Einwohnern recht beschaulich. Dafür wartet sie mit einigen der frühesten Bauwerke kolonialer Architektur Venezuelas auf. Am Stadtrand von La Asunción liegt das Dörfchen Tacarigua, das für sein Kunsthandwerk (Erstellung von cuatros, den vierseitigen Gitarren) bekannt ist.

Porlamar, im Jahre 1536 von einem Franziskanermönch gegründet, verwandelte sich im Laufe der Zeit zum einem blühenden Geschäfts- und Handelszentrum Isla Margaritas. Besonders stolz ist man hier auf seinen weißen Strand, der sich entlang der mangrovengesäumten El-Morro-Bucht erstreckt.

Der pittoreske Ort Pampatan hat sich seinen ursprünglichen Charakter eines Fischerdorfes weitgehend bewahrt. Zudem besticht es durch seine koloniale Architektur, die von der Burg San Carlos Borromeo über das Gelbe Haus, die Festaung La Caranta bis hin zu El Morro des Vigia reicht.

Santa Ana, auch ein kleines Dorf mit ca. 4.000 Einwohnern wird dank der vielen Felder und Haine auch der „Garten Margaritas“ genannt, aber auch die Pfarrkirche ist sehenswert.

Vom Fort Espana bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf Juan Griego mit der Festung Galera und auf die Halbinsel Macanao.

Punto de Piedras, ein überaus farbenfrohes Fischerdorf ist berühmt für seine malerischen Häuser mit den niedrigen Türen und Erkerfenstern und seiner prächtigen Kathedrale.

Naturschutzgebiet La RestingaNaturschutzgebiet La RestingaNaturschutzgebiet La Restinga

Das Naturschutzgebiet La Restinga ist eine Mangroven-Lagune, die im Norden durch eine lange und schmale Landzunge, die hauptsächlich aus unzähligen Seemuscheln besteht und kreuz und quer von seltsamen Kanälen durchzogen wird. Hier wimmelt es von unzähligen Seevögeln, ein Paradies für Ornithologen. Außerdem lädt ein phantastischer weißer Sandstrand zum Baden und Verweilen ein.

Hier finden Sie weitere Bilder zu Isla Margarita.

 


17.03.10