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Flug nach Taschkent, der Hauptstadt von Usbekistan |
08.10.2008 Taschkent
Am Morgen des 8. Oktober ging es zurück nach Taschkent, und zwar mit einem Inlandsflug von Urgentsch (ca. 30 km von Khiva entfernt) aus.
Das Flugzeug entpuppte sich als eine recht alte Maschine vom Typ Tupolew und die offenen Gepäcknetze über unseren Köpfen machten doch einen recht gewöhnungsbedürftigen Eindruck. Ich habe sie jedenfalls immer skeptisch im Auge behalten, obwohl mir das im Falle eines Falles auch nichts genutzt hätte. Aber der Pilot lieferte uns sicher und mit einer erstklassigen Landung auf dem Taschkenter Flughafen ab, wo wir noch einen Nachmittag zur Verfügung hatten. Unbedingt sehenswert fand ich das „Museum für dekorative und angewandte Kunst“. Ich hätte mir gewünscht, es am Anfang der Reise gesehen zu haben, denn dann hätte ich z.B. die Unterschiede in den Mustern auf den Suzanis (mit Seide bestickte Decken), an denen man erkennen kann, aus welcher Gegend sie stammen, viel besser wahrnehmen können.
Nach einem sehr guten Abendessen im 17. Stock des Hotels Usbekistan erwartete uns eine kurze Nachtruhe. Schon um 3 Uhr gab es Frühstück, bevor es zum Flughafen und zurück nach Frankfurt ging.
Noch heute glänzen unsere Augen, wenn wir von Usbekistan erzählen. Nicht nur für mich, die zum ersten Mal europäischen Boden verlassen hatte, sondern auch für meine Freundin, die eine erfahrene Fernreisende ist, war diese Reise ein ganz besonderes Erlebnis. Und es ist in uns der Wunsch herangereift, sie einmal zu wiederholen und dabei die Nachbarländer Tadschikistan und Kirgistan einzubeziehen, die eine wunderbare und unberührte Gebirgswelt zu bieten haben soll. Hier finden Sie weitere Bilder zu Usbekistan.
Claudia Hollenhorst |
12.03.09 |
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