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Wechsel der Unterkunft in eine Pension nach Botiza / Rumänien (Seite 8/13)

7. Tag / 27.06.07

Wechsel der Unterkunft Viseu de Sus/Unterwischau - Botiza

Die Hälfte unseres Urlaubs ist vorbei. Uns kommt es allerdings so vor, als ob wir schon ewig dort verweilen würden. Jeder Tag wartet mit tollen und spannenden Geschichten auf und wir lernen Menschen kennen, die uns herzlich und ohne jegliche Scheu aufnehmen.

 

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Auf der Bank von Björn Reinhardt
Heute mussten wir uns leider von Björn, Florentina, Leo und Gaby verabschieden, denn ein Quartierwechsel ins 50 km entfernte Botiza stand an. Es fiel uns wahrlich nicht leicht, dieses urige und heimelige Plätzchen zu verlassen. Ein letztes Erinnerungsfoto auf der Holzbank vor dem Hause für Björns Homepage und eine sehr herzliche Verabschiedung von den Vieren und dann verließen wir das Weintal.

Mit dem Zug fuhren wir nach Sacel, um von dort mit einem Bus zu unserer neuen Familie zu gelangen. Haltestellen mit Fahrplänen konnten wir nirgends entdecken, und so gesellten wir uns zu einer Dame an der Hauptkreuzung des Ortes und hielten einen kleinen Plausch.

 TIPP:
Lassen Sie sich in der Maramures einfach mal "treiben" und die Begegnungen auf sich zu kommen. Selbst eine Stunde Wartezeit mit Beobachtung der Geschehnisse auf der Straße entpuppt sich als spannender Zeitvertreib

Als die alte Dame jedoch irgendwann von einem privaten Auto abgeholt wurde, mussten wir unsere Strategie neu überdenken: Daumen raus und hoffen, dass jemand uns mitnimmt. Und wir hatten prompt Glück und es hielt ein Sammeltaxi vor unserer Nase. Diese kleinen Minibusse werden anscheinend von Privatleuten betrieben und fahren die Menschen für wenig Geld ans Ziel. Wir verabredeten einen Festpreis und stiegen in ein bereits überfülltes Auto. Die fröhliche Stimmung der Fahrgäste und die Folklore-Musik, die aus dem Autoradio tönte, versüßten uns die Fahrt.

In Botiza angekommen, fand sich auch gleich ein hilfsbereiter Mann, der uns zu unseren neuen Gastgebern Maria und Vasile Neagu führte. Die Familie Neagu gehört zu den wohlhabenden Einwohnern des Ortes, was man an dem schönen Haus, der Einrichtung und dem schicken VW Golf Kombi erkennen konnte.

Männer beim Plaudern im Dorf
Beim Nachmittagsspaziergang konnten wir feststellen wie pittoresk und urwüchsig dieses Bergdörfchen war. Hier und da saßen die Herrschaften vor ihren Toren und plauderten angeregt oder verrichteten Spinnarbeiten. Und auch wenn Botiza nur ein kleines Dorf ist, so war es ungemein lebendig und an jeder Ecke passierte etwas. Auf Empfehlung von Björn statteten wir noch Ioana Ungur (Haus Nr. 45) einen Besuch ab um Klaus verspannten Rücken massieren zu lassen. Ioana verrichtete die Massage dann auch freudestrahlend und mit viel Engagement und einer großen Portion Schweineschmalz. Danach genehmigten wir uns in Ioan Trifois Kneipe noch ein feines rumänisches Ursus Bier.

Unterkunft in Botiza:

Pension Vasile und Maria Neagu
Str. Principala Nr. 529
RO-499700 Botiza / Jud. Maramures
eMail:  
Telefon: 0040-262-334274
Preis: Ferienwohnung für 2 Personen inkl. Halbpension: 58,- €/Nacht
Zimmer: ordentlich, auch privater Stauraum der Familie, macht aber nichts
Essen: 3 Gänge-Menü, gut bürgerlich, aber nicht fettig
Verständigung: Maria spricht englisch
Erwähnenswert: freundliche Familie; 4 Generationen unter einem Dach


Nächster Tag: Fahrradtour nach Ieud

Ioan Trifoi in seiner KneipeIoana Ungur, die toll massieren kannDie Hügel Landschaft von Botiza in der Maramures


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