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Zugfahrt nach Cluj-Napoca + Rückflug nach Frankfurt (Seite 13/13)

12.+13. Tag / 02.+03.07.07

Zugfahrt nach Cluj-Napoca + Rückflug

Der Urlaub neigt sich langsam seinem Ende entgegen. Heute werden wir die Maramures verlassen müssen und nach Cluj-Napoca in Transsilvanien weiterreisen.

 

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Die nette Dame schenkte uns ein Eis
Der Urlaub neigt sich langsam seinem Ende entgegen. Heute werden wir die Maramures verlassen müssen und nach Cluj-Napoca in Transsilvanien weiterreisen. Der Abschied von der Familie Neagu fiel uns nicht leicht, fühlten wir uns doch hier sehr nett aufgenommen. Auf der Zugfahrt liessen wir unsere Erlebnisse noch einmal Revue passieren und genossen die liebliche an uns vorbeiziehende Landschaft. Beim zweistündigem Zwischenstopp in Salva wurden wir ein letztes Mal in diesem Urlaub von der unverkrampften und herzlichen Art der Bewohner überrascht. Eine nette Dame, dessen Tochter in London studiert, spendierte und mal eben so ein Eis am Stiel. So viel zu den Menschen!

Straßen in Cluj-Napoca
In Cluj-Napoca erlebten wir einen regelrechten Kulturschock. Nichts von dem, was wir in der Maramures schätzen gelernt haben, fanden wir hier vor. Nach dem Einchecken im Hotel Meteor begossen wir unsere Enttäuschung mit einem Budweiser in einem Cafe auf dem Piata Unirii. Einzig die Architektur konnte uns noch fesseln. Cluj-Napoca ist eine Kulturhochburg. Barocke Elemente mischen sich hier mit gotischen Überresten sowie Renaissance und Neoklassizismus. Das Flanieren durch die Gassen mit dem Besuch der orthodoxen Kathedrale und der Michaelskirche sind auf jeden Fall empfehlenswert.

Am letzten Abend wollten wir unsere letzten Lei noch ein gutes Essen in einem typisch rumänischen Restaurant gönnen. Mit dem Taxi fuhren wir zum Red House in der Bransusi 114, welches im Reiseführer als "Gute Küche mit angenehmen Service zu Durchschnittspreisen" beschrieben wurde. Beim Betreten des noch leeren Restaurants fiel uns direkt eine affektiert schauende Bedienung auf, die sich im Laufe des Abends als unhöfliche und nie lächelnde Person herausstellte. Es gab weder eine deutsche, noch eine englische Menükarte, so entschieden wir uns spontan für zwei Gerichte auf der Karte. Wir wussten wirklich nicht, was wir da bestellten, aber das richtig gute Essen belohnte uns für unseren Mut.

Am nächsten Tag verabschiedeten wir uns nach einem fürchterlichen Gewitter mit Regen- und Hagelschauer von Rumänien. Der Gepäckkontrolleur beim Einchecken lächelte verschmitzt, als er die Flaschen Schnaps in unserem Koffer kontrollierte :-)

"La Reverdere" - "Auf Wiedersehen". Wir kommen wieder!

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2.07.07