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Wien - zwischen glorreicher Vergangenheit und lebendiger Gegenwart
Die ehemalige Kaiserstadt präsentiert sich heute als lebenslustige und muntere Hauptstadt mit einer interessanten Geschichte. Im Vergleich zu den 60er und 70er Jahren, in denen Wien eher als graue und langweilige Großstadt verrufen war, putzt sich die Stadt für seine Gäste wieder heraus. In den letzten 30 Jahren wurden zahlreiche kunsthistorische alte Bauwerke wie das Belvedere, die Karlskirche oder die Hofburg mit viel Aufwand restauriert, deren Bausubstanz über die Jahrhunderte sehr angegriffen war.
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In 2000-jähriger Geschichte nutzten zahlreiche Völker die geographisch wichtige und malerische Lage Wiens, ob den Römern als Grenze zu Germanien, den Babenbergern als Sitz im Mittelalter oder den Habsburgern für ihre 650 Jahre andauernde Herrschaft. Den Türken gelang es gar bei zwei Versuchen im 16. und 17. Jahrhundert nicht, die Stadt einzunehmen. Gelegen zwischen dem westlichen Rand der Karpaten und östlichen Ausläufern der Alpen konnte Wien sich, geschützt in einem Becken, zu einer Macht in Europa ausdehnen. Schließlich war es Kaiser Franz Joseph I., der Befestigungswalle und Bastion abreißen und dafür prachtvolle Boulevards und Paläste bauen ließ.

Wien war schon immer die Stadt der Feste und Bälle. Es ist die beneidenswerte Fähigkeit, seine Probleme bei Musik, Tanz und ein bißchen Champagner vergessen zu lassen. Der Berühmteste aller Bälle ist der "Wiener Opernball", bei dem die High Society sich im Abendkleid und Frack bei Klängen zu Richard Strauss oder Beethoven die Ehre gibt. Etwas 2,5 Millionen Besucher strömen jährlich in die Hauptstadt, um die geistige und die künstlerische Seite der Stadt kennenzulernen. Auch ein Spaziergang durch die mittelalterlichen Gassen oder ein Besuch der grandiosen Kunstmuseen und Paläste steht auf dem Besichtigungsplan jeden Wienbesuchers.

Gerne brüsten sich die Wiener damit, ein besonders humorvolles Lebensgefühl zu haben. Der im Volkmund auch als "Wiener Schmäh" bezeichnete Charakter drückt sich in ihrer Gemütlichkeit aus, selbst wenn es bei dem Wiener einmal nicht so rund läuft. Dieses vermeintliche Klischee macht jedoch Wien aus bzw. anders. So hat sich z.B. eine anerkannte Theater- und Musicalszene entwickelt und überhaupt erhielt neben dem kulturellen Sektor der wirtschaftliche und politische Bereich nach der Öffnung des Ostblocks einen neuen Impuls, als Österreich 1995 der EU beitrat und in Wien u.A. ein Uno-Sitz nach New York und Genf installiert wurde. Die Zahl der Einwohner stieg durch Zuwanderer wieder auf 1,7 Millionen Menschen an.

Wien Highlights

Empfohlene Sehenswürdigkeiten:
  • Albertina
  • Donauturm
  • Grinzing
  • Haus des Meeres
  • Kaiserappartements
  • KunstHausWien
  • Kunsthistorisches Museum
  • Leopold Museum
  • Liechtenstein Museum
  • Lusthaus
  • Museumsquartier


  • Naschmarkt
  • Naturhistorisches Museum
  • Österreichische Galerie Belvedere
  • Prater
  • Riesenrad
  • Ringstraße
  • Schatzkammer / Hofburg
  • Schloss Schönbrunn
  • Staatsoper
  • Stephansdom
  • Technisches Museum
  • Tiergarten Schönbrunn
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Die Lebensqualität in Wien ist übrigens sehr gut. Die Stadt hat eine üppige Vegetation und ist nahezu smogfrei. Ausgedehnte Wälder und Parks, u.A. der Prater, Schönbrunn, der Laaer Berg, der Lainzer Tiegarten und nicht zu vergessen der an manchen Stellen 40 km breite Wienerwald, machen über die Hälfte des Stadtgebietes aus und sorgen für gute Luft. Mit der "Neuen Donau", einem künstlich angelegten Seitenarm der Donau, steht den Wienern ein kleines Erholungsparadies mit weißen Stränden für die heißen Sommertage zur Verfügung. Das Nachtleben pulsiert nicht nur in der Innenstadt, z.B. im Bermudadreieck im Nordosten Wiens, auch in den Vorstädten ist eine muntere Bar- und Beislszene entstanden. So kann man den Werbeslogan verstehen, mit dem Österreichs Bundeshauptstadt im In- und Ausland wirbt: "Wien ist anders"!

6.05.08