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Rom – Harmonie und Chaos – Brot und Spiele – Rom sehen und sterben
Rom überwältigt den Besucher durch seine Kontraste: Ein faszinierendes Nebeneinander von Altertum und Neuzeit, Stille und Chaos, Religiösem und Profanem. Die Stadt, die sich heute weit über die ursprünglichen sieben Hügel und das Tiberufer ausdehnt, überrascht, begeistert – und erregt zuweilen auch Unmut. Keine Stadt der Welt ist wie Rom ein einziges Museum. Gewaltige Ruinen legen Zeugnis vom Römischen Weltreich ab. In unzähligen Palästen und Kirchen sind Kunstschätze angesammelt, deren Besichtigung ein ganzes Leben füllen würde. Immer wieder stößt man innerhalb der alten Stadtmauern auf einen Brunnen, eine Marmorbüste, ein Fresko, einen Innenhof – alle ein Stück Geschichte der Ewigen Stadt.

Als Sitz des Papstes übt Rom eine große Anziehungskraft auf die etwa eine Milliarde römisch-katholischen Gläubigen aus. Dem Einfluss des Vatikans kann sich auch die umliegende Stadt nicht entziehen: Der Papst ist zugleich Bischof von Rom. Priester, Nonnen, Bischöfe, Kardinäle, Pilger – und etwa 500 Kirchen – prägen das Bild der Heiligen Stadt. Dennoch ist Rom in erster Linie die weltliche Hauptstadt eines mit politischen und wirtschaftlichen Problemen kämpfenden Landes.
Doch was wäre Rom ohne die Römer? Ob sie aufgeregt gestikulieren, eine nicht allzu bös gemeinte Schimpfwortlitanei loslassen, Fußballsiege mit Hupkonzerten feiern, bei Demonstrationen mitmarschieren, ihre Fiats und Smarts an den unmöglichsten Stellen parken, ihren Kaffee hinunterkippen – überall spürt man ihre Lebensfreude.

Rom lässt sich wunderbar zu Fuß erkunden – wenn man dies abschnittweise nach Bezirken plant und durchorganisiert. Hier nun die wichtigsten Sehendwürdigkeiten von Rom nach Bezirken unterteilt.

Das klassische Rom
Mehr als jeder prächtige Palast und jede Kirche ist das Kolosseum (italienisch: Colosseo) Symbol für Roms einstige Macht. Es wurde von 20.000 Sklaven und Gefangenen erbaut, im Jahre 80 n. Chr. eingeweiht und war einst Schauplatz unglaublich grausamer Spektakel. Rund um die ellipsenförmige Arena boten Steinbänke 50.000 Zuschauern Platz. Durch die 80 Arkaden drängten sich Kaiser, Adlige, Bürger und Sklaven zu den ganztätigen Spielen, bei denen man halb verhungerte wilde Tiere wie Bären, Löwen, Tiger und sogar Elefanten gegeneinander kämpfen ließ. Die Gladiatoren kämpften um ihr Leben, während die schaulustige Menge Jugula (Schlitz ihm die Kehle auf!) schrie.

Der 315 n. Chr. neben dem Kolosseum errichtete Konstantinsbogen ist das Siegersymbol Kaiser Konstantins über den Heiden Maxentius, zudem erinnert es an die Bekehrung der Stadt zum Christentum nach Konstantins Kreuzesvision auf dem Schlachtfeld.

Die Ruinen des Forum Romanum sind stumme Zeugen der früher in Gold und Marmor erstrahlenden Paläste, Tempel und überdachten Märkte. Vom westlichen Eingang aus überblickt man die Via Sacra, den Heiligen Weg, auf dem einst Triumphzüge quer über das Forum Romanum stattfanden.
Teilweise erhalten ist noch die Kurie, in der der Römische Senat über 1000 Jahre lang tagte. In der Nähe befindet sich unter einem Schutzdach der Lapis Niger, ein schwarzer Marmorstein, den Julius Caesar auf dem angeblichen Grab Romulus errichten ließ. Hier hat man auch die bisher älteste lateinische Inschrift (um 600 v. Chr.) entdeckt. Ein wenig weiter liegen die Überreste der Rostra, der Rednertribüne, auf der Cicero und Marcus Antonius auftraten.
Vom Kastor- und Polluxtempel, der den sagenumwobenen Brüdern der Helena von Troja gewidmet ist, stehen nur noch drei Säulen. Der gut erhaltene Triumphbogen des Septimius Severus entstand zu Ehren dieses Kaisers, der Anfang des 3. Jahrhunderts in York (italienisch: Eboracum) in England starb. Ein Podium mit acht Säulen ist vom Saturn-Tempel, einer der ältesten Kultstätten Roms, die zugleich als Schatzkammer diente, übrig geblieben. Im Innern des Vesta-Rundtempels brannte Roms heiliges Feuer, bewacht von sechs auserwählten Jungfrauen, die lebendig begraben wurden, wenn sie ihr Gelübde 30-jähriger Keuschheit brachen. Die Via Sacra endet am Titusbogen, dessen prächtige Basreliefs an die Plünderung Jerusalems durch den Kaiser im Jahre 70 n. Chr. erinnern.

Im Süden des Forums liegt der Palatin, die sagenumwobene Geburtsstätte der Hauptstadt Rom. Kaiser und wohlhabende Adlige erbauten auf dem Hügel ihre prunkvollen Paläste, deren Ruinen man heute noch zwischen den Pinienbäumen bewundern kann. Von der Terrasse des wunderschönen, im 16. Jahrhundert angelegten Farnese Garten hat man einen tollen Blick auf das Forum Romanum und den Circus Maximus, der zur Kaiserzeit der wichtigste Schauplatz von Wagenrennen für über 200.000 Schaulustige war.

Nördlich des Forum Romanum steht in den ehemaligen Kaiserforen die gut erhaltene Trajanssäule. Die Flachreliefs auf dem 40 Meter hohen Turm zeigen Darstellungen aus der Zeit der Kriege gegen die Daker.

Südlich des Kolosseum stößt man auf die Caracalla-Thermen, einst die schönsten öffentlichen Bäderanstalten Roms mit einer Kapazität für 1600 Menschen. Die Mauern waren früher mit farbigem Marmor verkleidet, Statuen und Fresken dekorierten kunstvoll die Gymnastik- und Baderäume.

Die Via Appia Antica, die hinter den Caracalla-Thermen beginnt, war die wichtigste Konsularstraße des Römischen Reiches. Über das heute noch sichtbare Pflaster marschierten ehemals die römischen Legionen nach Capua und Brindisi, um sich nach Nordafrika und dem Morgenland einschiffen zu lassen. Die Straße ist gesäumt von Grabmälern römischer Patrizier aus zwanzig Generationen. Später errichteten die Christen hier ihre Katakomben. In der heutigen Zeit liegen hinter den Mausoleen die Villen von Filmstars und reichen Adligen.

Das Zentrum
Roms Schlagader im Zentrum ist die von Geschäften, Palästen und Kirchen gesäumte Via del Corso zwischen Piazza del Popolo und Piazza Venezia. Nach Feierabend, wenn die Römer ihre passeggiata genießen, geht es hier sehr lebhaft zu.
Die von Valadier, einem Baumeister Napoleons, entworfene Piazza del Popolo ist ein symmetrisches Juwel. Der Obelisk in der Mitte stammt aus der Zeit des Pharao Ramses II. Die Piazza del Popolo hat ihren Namen von der Kirche Santa Maria del Popolo, die Werke großer Renaissance- und Barockkünstler und die von Raffael entworfene Chigi-Kapelle beherbergt.

Auf einer Seitenstraße, die links von der Via del Corso abgeht, kommt man zur Spanischen Treppe. Diese wohl berühmteste Treppe der Welt – bevorzugter Aufenthaltsort junger Einheimischer und Touristen – führt von der Piazza di Spagna zu Roms französischer Kirche, der doppeltürmigen Trinità dei Monti. In der Mitte des Platzes steht der barkenförmige Barcaccia-Brunnen, eigens von den Berninis – vom Vater und Sohn - entwickelt.

Durch verwinkelte Gassen immer dem Geräusch fallenden Wassers nach, findet man zur Fontana di Trevi. Der von Nicola Salvi zwischen 1732 – 1751 errichtete größte Brunnen von Rom – den Fellini im Film La Dolce Vita verewigte – versinnbildlicht das Meer mit Neptun in der Mitte, flankiert von zwei Tritonen auf Seepferden. Wer nach Rom zurückkehren möchte, wirft eine Münze über die rechte Schulter in den Brunnen.

An der Piazza Colonna liegt das Regierungszentrum von Italien. Genau vor den Amtsräumen des Ministerpräsidenten im weitläufigen Chigi-Palast ragt die 1800 Jahre alte Mark-Aurel-Säule auf. Der angrenzende Parlamentsplatz (italienisch: Piazza Montecitorio) wird von einem Obelisken aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. beherrscht und hier steht auch das Parlamentsgebäude.

Die verkehrsgeplagte Piazza Venezia am Ende der Via del Corso ist das Zentrum des modernen Rom. Das weiße Marmordenkmal Viktor Emanuels II. wurde im 2. Weltkrieg von britischen Soldaten treffend als Hochzeitstorte, Schreibmaschine oder Gebiss genannt. Es wurde zwischen 1885 und 1911 zum Gedenken an die Einigung Italiens und seinen ersten König errichtet und birgt das Grab des Unbekannten Soldaten.

Einen augenfälligen Kontrast dazu bildet der an einer Seite des Platzes gelegene prächtige Palazzo Venezia aus dem 15. Jahrhundert. Der Palast, heute Museum für Renaissancekunst war nacheinander Papstsitz, Botschaft der Republik Venedig und später Mussolinis offizielle Residenz.

Auf der Cordonata-Treppe hinter dem Viktor-Emanuel-Denkmal gelangt man an überlebensgroßen Statuen von Kastor und Pollux vorbei zu dem von Michelangelo entworfenen Kapitolsplatz (italienisch: Piazza del Campidoglio). Das Kapitol auf dem Hügel war eine der heiligsten Stätten des alten Rom. In zwei Palästen zu beiden Seiten des Platzes befinden sich die Kapitolinischen Museen. Das Original des berühmten bronzenen Reiterstandbildes von Kaiser Mark Aurel, das früher die Mitte des Platzes schmückte, fand im Palazzo Nuovo eine neue Heimat. Im Palazzo dei Conservatori steht die bronzene Löwin, ein Symbol der Stadt Rom. Sie wurde von einem etruskischen Meister etwa 500 v. Chr. geschaffen. Die Zwillinge Romulus und Remus kamen erst während der Renaissance hinzu. Eine zweite, schmalere Treppe hinauf zum Campidoglio führt zur Kirche Santa Maria d`Aracoeli mit ihren prachtvollen Fresken, Reliquien und einer vergoldeten Decke.

Die Altstadt
Wer die gewundenen Kopfsteinpflasterstraßen um die Piazza Navona, das Pantheon und Campo de `Fiori entlang schlendert, unternimmt einen Spaziergang in die Vergangenheit der Stadt. In diesem Viertel voller Paläste, Brunnen und Kirchen weht noch der Hauch früherer Jahrhunderte.

27 v. Chr. ließ Konsul Marcus Agrippa das Pantheon - den Tempel aller Götter  - erbauen; nach einem verheerenden Brand wurde es von Hadrian wieder aufgebaut, und seit dem 7. Jahrhundert dient es als Kirche. Die mächtige Kuppel, deren Durchmesser und Höhe gleich groß sind (43 Meter), ist ein architektonisches Meisterwerk. Am beeindruckendsten ist ein Besuch, wenn die Sonne im Zenit steht, denn das Licht fällt nur durch die 9 Meter weite Öffnung in der Kuppel.

Nicht weit weg davon liegt die berühmte Piazza Navona. Ihre Umrisse entsprechen genau der 240 x 65 Meter großen Grundfläche des Domitian-Stadion aus dem 1. Jahrhundert n. Chr. Ein wunderschöner Ort, um im Freien zu essen oder sich Berninis Brunnen der vier Flüsse – Nil, Ganges, La Plata und Donau – in Ruhe anzuschauen.

Der trutzig wirkende Rundbau am anderen Ufer des Tiber – erreichbar über eine von Bernini-Engeln flankierte Brücke – ist die Engelsburg (italienisch: Castel Sant`Angelo), die Kaiser Hadrian im 2. Jahrhundert n. Chr. als sein Mausoleum errichten ließ. Bald wurde es in eine Festung umgewandelt, in der Päpste über einen Wehrgang von der Peterskirche her Zuflucht vor Feinden suchten. 1527, als Rom das letzte Mal zerstört und geplündert wurde, harrte Papst Clemens VII. dort aus und musste hilflos zusehen, wie deutsche und spanische Meuterer die Stadt verwüsteten. Die Burg mit der bronzenen Engelsfigur erhielt ihren Namen von Papst Gregor I.: Ihm war im Jahre 590 der Erzengel Michael auf den Zinnen der Burg erschienen, der sein Schwert einsteckte – und damit das Ende der in Rom wütenden Pest verkündete.

Besonders sehenswert ist auch das Blumenfeld (italienisch: Campo de` Fiori), ein sehr belebter Marktplatz, an dem man das unverfälschte römische Leben beobachten kann. Das Denkmal des Philosophen Giordano Bruno, der hier im Jahre 1600 als Ketzer bei lebendigem Leibe verbrannt wurde, ragt aus dem Labyrinth der Obst- , Gemüse-, Fisch-, Fleisch- und Blumenstände heraus.

Noch belebter, lärmender und fröhlicher ist das alte römische Viertel Trastevere am anderen Tiberufer mit seinem Gewirr von kopfsteingepflasterten Gassen. In seiner Mitte liegt eine der ältesten Kirchen von Rom: Santa Maria in Trastevere. Papst Calixtus I. gründete sie im 3. Jahrhundert an der Stelle, wo der Legende nach Öl aus dem Boden sprudelte, um Christi Geburt zu verkünden. In der Apsis sind Ausschnitte aus Marias Leben dargestellt. Die schönen vergoldeten Mosaiken der abends angestrahlten Fassade aus dem 13. Jahrhundert locken nicht nur Touristen, sondern sogar Roms Jetset in die Restaurants und Cafés an der Piazza.

Der oberhalb von Trastevere gelegene Janiculushügel (italienisch: Gianicolo) mit herrlichem Rundblick ist der ideale Platz für ein Picknick oder einen kleinen Spaziergang unter schattigen Bäumen.

Der Vatikan
In diesem winzigen, kaum 44 Hektar großen souveränen Staat befinden sich nicht nur die Residenz des Papstes und die berühmteste Kirche der Welt mit ihrem eindrucksvollen Platz, sondern auch viele der bedeutendsten Kunstschätze weltweit.

Im Amphitheater von Nero, dem Schauplatz blutiger Christenverfolgungen, soll der Heilige Petrus zu Tode gefoltert worden sein. Über seinem Grab ließ Kaiser Konstantin im 4. Jahrhundert die erste Peterskirche erbauen. Fünf Jahrhunderte lang überstand sie Überfälle barbarischer Stämme, bis sie schließlich 846 plündernden Sarezenen zum Opfer fiel. Daraufhin ließ Papst Leo IV. mächtige Mauern um die Kirche errichten, und das umfriedete Gebiet wurde Leo- oder Vatikanstadt genannt. Über den Vatikan und seine rund 750 Einwohner, Papst und Kardinäle eingeschlossen, wacht seit 1506 symbolisch die Schweizergarde – bis heute in der Uniform, die Michelangelo entwarf.

Der Petersplatz (italienisch: Piazza San Petro) wurde von Roms großem Bildhauer des Barock, Gian Lorenzo Bernini zwischen 1655 – 1667 erbaut. Die gewaltigen Kolonnadenarme von unvergleichlicher Symmetrie wollen die ganze Menschheit umfangen. Stellt man sich auf eine der beiden grünen Platten – im Brennpunkt der mächtigen Ellipse – zu Seiten des Obelisken: Die vier Säulenreihen erscheinen wie eine einzige!

Die Peterskirche, die größte katholische Kirche, wurde im Jahre 1626 geweiht. Ihr Bau an der Stelle, wo Konstantins Basilika stand, nahm ein Jahrhundert in Anspruch; Bramante, Raffael, Sangallo und Michelangelo wirkten daran mit.
Sie hat eine Grundfläche von mehr als 1,5 Hektar. Unter ihrer kühn gewölbten Kuppel befindet sich der von Berninis Bronzebaldachin (italienisch: Baldacchino) überdachte Hochaltar, an dem nur der Papst die Messe liest. Inmitten all der Pracht aus Gold, Mosaiken, Marmor und vergoldetem Stuck ist Michelangelos Pietà, eine Marmorskulptur der Jungfrau Maria mit dem toten Christus, am eindrucksvollsten. Neben dem Hauptaltar steht eine Bronzestatue des Apostels Petrus von Arnolfo di Cambio aus dem 13. Jahrhundert. Millionen von Pilgern haben mit ihren Küssen den Fuß des Apostels glatt poliert. Nahe dem Haupteingang bezeichnet ein roter Porphyrkreis die Stelle, an der Karl der Große bei seiner Krönung zum Kaiser des Heiligen Römischen Reiches niederkniete. Markierungen auf dem Boden zeigen die Länge anderer großer katholischer Kirchen an, die im Innern der Peterskirche leicht Platz finden würden.

Nichts in ganz Rom, vielleicht sogar der ganzen Welt, vermag die Vatikanischen Museen, diesen Palastkomplex mit über 1000 Säulen und Fluren, an Größe und Faszination zu überbieten. Man findet hier acht Museen, fünf Galerien, die päpstliche Bibliothek, die Borgia- und Raffael-Gemächer und die Sixtinische Kapelle.

In der Gemäldegalerie (italienisch: Pinacoteca Vaticana) hängen viele der berühmtesten Gemälde der Welt aus über zehn Jahrhunderten. Die Sammlung enthält Werke von Tizian, Giotto, Fra Angelico, Caravaggio, Leonardo da Vinci, Rubens und Van Dyck. Der Streit um das Heilige Sakrament und Die Schule von Athen in den Stanzen des Raffael zählen zu den bedeutendsten Kunstwerken.

Die Sixtinische Kapelle ist eine Privatkapelle der Päpste und der Ort, an dem die Kardinäle in einem geheimen Beratungszimmer den neuen Papst wählen. Der Ehrfurcht gebietende Kuppelraum ist nach Papst Sixtus IV. benannt, der die Kapelle erbauen ließ. Perugino, Botticelli und Ghirlandaio bedeckten die Wände mit herrlichen Fresken, und von 1508 bis 1512 schuf Michelangelo eigenhändig das Deckengemälde; dieses größte von nur einem Künstler geschaffene Werk zeigt die Geschichte der Menschheit von der Schöpfung bis zur Sintflut. 23 Jahre später entstand sein Jüngstes Gericht an der Altarwand der Sixtinischen Kapelle.

Im Pius-Klementinus-Museum befinden sich einige der schönsten noch erhaltenen antiken Skulpturen, darunter die unvergleichliche Venus von Knidos von Praxiteles, und der vielleicht größte Kunstschatz der Vatikanischen Museen, die von der Insel Rhodos stammende marmorne Laokoon-Gruppe.

13.05.10