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Island - Die Insel aus Feuer und Eis |
Island liegt etwa 300 km östlich von Grönland im Nordatlantik und ist flächenmäßig der zweitgrößte Inselstaat Europas und die größte Vulkaninsel der Welt. Die Insel liegt auf demselben Breitengrad wie Alaska oder Sibirien, jedoch sind dort die Temperaturen viel gemäßigter, was an dem warmen Golfstrom liegt. Mit knapp 103.000 qkm und 313.000 Einwohnern ist Island ein extrem dünn besiedeltes Land. Rund 93 % der isländischen Bevölkerung leben in den Städten, davon die meisten in der Hauptstadt Reykjavik und Umgebung.
Island liegt etwa 300 km östlich von Grönland im Nordatlantik und ist flächenmäßig der zweitgrößte Inselstaat Europas und die größte Vulkaninsel der Welt. Die Insel liegt auf demselben Breitengrad wie Alaska oder Sibirien, jedoch sind dort die Temperaturen viel gemäßigter, was an dem warmen Golfstrom liegt. Mit knapp 103.000 qkm und 313.000 Einwohnern ist Island ein extrem dünn besiedeltes Land. Rund 93 % der isländischen Bevölkerung leben in den Städten, davon die meisten in der Hauptstadt Reykjavik und Umgebung.
Geologisch gesehen ist Island mit ca. 20 Mio. Jahren das jüngste Land Europas. Gleichzeitig ist seine Entstehung noch nicht zum Abschluss gekommen, denn durch seine besondere Lage auf der Naht zwischen Europa und Amerika, dem sogenannten "Mittelatlantischen Rücken" wird es jährlich durch das Auseinanderdriften der Kontinentalplatten um 1 bis 2 cm breiter. Vulkanausbrüche, die Macht der Gletscherbewegungen, Erdbeben und die rauhe Witterung verändern ständig das Aussehen der Insel. Zum Beispiel war in der Eiszeit Island vollkommen vergletschert, heute bedecken jedoch nur noch ca. 11 % ewiges Eis die Landesoberfläche. Der Vatnajökull mit seiner bis zu 900 Meter dicken Eiskappe ist Europas größter Gletscher.
Touristisch betrachtet ist die komplette Insel absolut sehenswert. Die Halbinsel Snaefellsnes/Snæfellsnes und Halbinsel Reykjanes , die Westmännerinseln/ Vestmannaeyjar , der Goldene Zirkel , die Ostfjorde bzw. Westfjorde sowie der Nordosten und Nordwesten, die Südküste und das Hochland nicht zu vergessen, bieten atemberaubende Ausblicke und Abenteuer pur. Sollte man der Natur überdrüssig werden lohnt allemal ein Abstecher in die moderne und künstlerisch angehauchte Hauptstadt Reykjavik. |
15.06.09 |
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