Ipicture Startseite Reiseberichte Griechenland Rhodos – vielfältige Insel für Urlauber der Ost-Ägäis
Rhodos – vielfältige Insel für Urlauber der Ost-Ägäis
„Rose“, so heißt Rhodos auf altgriechisch. Wer die zu der Inselgruppe Dodekanes gehörende Hauptinsel besucht, kann sich auf eine große Portion Sonne freuen. Neun Monate im Jahr wird Rhodos durchschnittlich mit Sonnenstrahlen bereichert – dazu gibt es ausreichend Regenfälle im Winter. Das Ergebnis ist eine vielfältige, grüne Insel mit Obst- und Olivenplantagen, Weinreben, Hügeln und Wäldern, die rund ein Drittel der Fläche von 1.400 km² einnimmt.
Weiterführende Links
In der gleichnamigen Inselhauptstadt im Norden, in der ca. 50.000 Menschen leben, pulsiert das griechische Großstadtleben. Auf engem Raum reihen sich antike Bauwerke aus 3.000jähriger Geschichte an moderne Hausbauten aus der Neuzeit, mischt sich Kultur mit trendigen Aktivitäten. Andere Gegensätze sind bei einem Bummel durch die Altstadt in der Gastronomie zu finden z.B. der McDonald neben einem Restaurant mit griechischen Spezialitäten. Laut und bunt geht es neben Rhodos-Stadt auch in den Orten Faliráki und Ixía zu. Den Gästen scheint es zu gefallen, denn hinter Kreta zählt Rhodos zu den am meisten besuchten Inseln Griechenlands. Keine Frage, wirtschaftlich gesehen hat der Tourismus, wie auch wie auf anderen bewohnten Inseln von Griechenland, die Landwirtschaft längst abgelöst.

Über 440 Jahre Besatzung durch feindliche Nachbarn haben die Rhodier zur einer Inselgemeinschaft mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund gemacht. Die Einheimischen selbst bezeichnen sich als weltoffen, besuchen auch touristische Lokale, was in Griechenland nicht selbstverständlich ist. Und die ausländische Gäste genießen das Leben auf Rhodos - besonders die große Auswahl an Konsum- und Freizeitangeboten. Preiswertes Einkaufen modischer Artikel ist inzwischen kein Geheimtipp mehr, obwohl die jahrzehntelange Steuervergünstigung der Regierung nach der Wiedereingliederung zu Griechenland inzwischen gestrichen wurde.

An den Stränden herrscht meistens reger Verkehr. Wer mehr Ruhe möchte, begibt sich an die feinen Sandstrände im Osten. Hier auf einer vorgelagerten Landzunge quälen sich im Sommer auch tausende Touristen durch das malerische Lindos hinauf auf einem Serpentinenweg auf die Akropolis. Der Ort, der einen natürlichen Hafen besitzt, wurde laut Historiker von den Minoern gegründet und hatte seine Blütezeit während der Dorier-Herrschaft im 11. Jahrhundert.

Im Westen muss der Urlauber sich mit Stein- und Kieselstränden zufrieden geben – Dort ist die Küste auch rauer und die Zahl der Surfer aufgrund des starken Windes höher.
Kámiros ist eine antike Stadt in sehr exponierter Lage. Von der ehemaligen Bebauung ist nach mehreren Erdbeben nur noch ein Ruinenfeld übrig geblieben. Zu der noch kaum erschlossenen Südküste mit dem schönen Strandabschnitt Prassoníssi wurde erst vor 10 Jahren eine Straße gebaut. Die karge Landschaft ist typisch für eine griechische Insel und Touristen trifft man eher selten, auch wenn dort inzwischen kleine Unterkünfte und Restaurants entstanden sind.

Es sind noch längst nicht alle Strände an der insgesamt 220 km langen Küste verbaut und im Inselinneren ist der Tourismus fast gar nicht angekommen. Viele Dörfer sind verschont geblieben, da sich die Hotels und die Ferienanlagen auf die Lage am Meer konzentrieren. In den spartanisch wirkenden Binnenorten lebt eher die ältere Generation – die Jungen Erwachsenen sind längst in die Welt gezogen. Trotzdem profitiert die gesamte Insel von dem Urlauberstrom in der Hauptsaison von April bis Oktober, so daß die Einwohnerzahl in den letzten Jahren wieder gestiegen ist.

Rhodos kann man zwar an einem Tag umfahren, doch wer alle Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten erkunden will, sollte sich mehrere Tage Zeit nehmen. Die variantenreiche Flora mit vielfältigen Pflanzenarten verdankt die Insel dem regenreichen, milden Klima im Winter. Zahlreiche kunsthistorisch interessante Kirchen und  Moscheen mit wertvollen Fresken und Ikonen sind aus byzantinischer Zeit. Schon lange verlassene Klöster werden von Nonnen und Mönchen wiederbelebt und sind auf jeden Fall einen Besuch wert.

Rhodos Highlights

Empfohlene Sehenswürdigkeiten:
  • Akropolis von Líndos
  • Archäologisches Museum
  • Asklipión (Asklipeion)
  • Filérimos
  • Großmeisterpalast
  • Mandráki-Hafen
  • Marienkirche
  • Ritterstraße
  • Sími
  • Volkstanztheater Nélli Dimóglou
Beliebte Urlaubsorte:
  • Afántou
  • Faliraki
  • Ixiá
  • Kallithea
  • Kiotari
  • Lárdos
  • Líndos
  • Paradeísion
  • Pastida
  • Rhodos
  • Tholos
  • Triánta
 

Wetter

Das www Wetter online com Vorhersage von heute - aktuelles Wetter de Wind, Stau, Reisewetter Rhodos Wetterbericht und mehr Infos u.A. Wettervorhersage 10 Tage
In der Nebensaison passiert auf Rhodos nicht viel. Die Menschen, die vorher noch 7 Tage die Woche rund um die Uhr für die Touristen gearbeitet haben, gönnen sich im Dezember und Januar selbst einen Urlaub – in Westeuropa, in Indien oder in Asien. Auch die schönen „kamákias“, die Möchtegern-Casanovas Griechenlands, verlassen die Insel. Erst, wenn die Regenzeit vorbei ist, kommen die Besitzer der Geschäfte und der Häuser zurück, entfernen die verbarrikadierten Türen und Fenster und warten auf die ersten Touristen.

25.05.08