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Paris, die Weltstadt, ist nicht in einem Artikel zu beschreiben. Mit zahlreichen Superlativen glänzt die Hauptstadt Frankreichs und zieht jährlich Millionen von Touristen in ihren Bann. Paris war schon immer einer der bedeutensten Metropolen der Weltgeschichte, ein Anziehungspunkt für Kaiser und Diktatoren, mißbraucht für Macht, aber auch entdeckt für Kunst und Mode. Für Paris ist das Beste gerade gut genug.
Paris ist uneingeschränkt der kulturelle, wirtschaftliche und politische Mittelpunkt Frankreichs. Früher residierte Napoleon im Schloß Versaille, wenn der Feldherr mal wieder nicht "auf Kriegspfad" war, heute ist der Élysée-Palast, erbaut in den Jahren 1718 bis 1722, der Amtssitz des französischen Staatspräsidenten. Seit Jahrhunderten gehört Paris mit seinen zahlreichen Hochschulen zum geistigen Zentrum Europas, war die Wiege für das Schaffen von Künstlern, Architekten und Schriftstellern. Auch die Französische Revolution ab 1789, die zur Demokratisierung und Liberalisierung des Landes führte und als Vorbild anderer Nationen wurde, spielte sich in der Hauptstadt ab. Doch wo startet man heute seine Stadterkundung? Vielleicht auf der Dachterrasse des Kaufhauses Samaritaine, welches im Zentrum des alten Paris liegt. Von hier ist das ganze Häusermeer gut zu überschauen, aber auch noch das Treiben der Menschen auf den Straßen zu sehen. Hier im historischen Kern liegt vieles nah beieinander. Der nächste Stop könnte die gotische Kathedrale Notre-Dame aus dem 14. Jahrhundert sein. Das Kirchenschiff mißt 130 x 48 Meter - und bietet Platz für bis zu 9.000 Menschen - inkl. Empore. Nicht weniger interessant ist die Sainte-Chapelle, eine Palastkapelle der ehemaligen königlichen Residenz. Das zum Justizpalast Palais de la Cité gehörende Conciergerie liegt auf der Seine-Insel Ile de la Cité und wurde als Gefängnis u.A. für Marie Antoinette und Maximilien de Robespierre bekannt. Die Königin und der Revolutionär waren dort bis zu ihrer Hinrichtung eingekerkert.
Ohne Pause geht es weiter in Richtung Westen, wo man den Louvre besuchen kann. Dieser war früher ebenfalls einmal Königssitz und ist heute mit 8 Millionen Besuchern jährlich das drittgrößte Museum der Welt. Der Louvre ist Ausgangspunkt der sogenannten "historischen Achse", einem geraden Hauptverkehrsweg durch die Stadt, zu der auch die Champs-Élysées und der Place de la Concorde gehören.
Und dann steht man vor dem Wahrzeichen der Stadt, das als Symbol für Paris und ganz Frankreich gilt: Der Eiffelturm. Der Stahlbau an der Seine wurde in den Jahren 1887 bis 1889 erbaut - anläßlich des 100jährigen Jubiläums zur französischen Revolution. Der Turm ist 10.000 Tonnen schwer und mißt einschließlich Fernsehantenne 327 Meter. Ursprünglich sollte der Erbauer Gustave Eiffel, der den Bau übrigens selbst finanzierte, laut Vertrag den Turm nach 20 Jahren wieder abreißen. Aber mit der zunehmend lukrativ werdenden Einnahmequelle sowie der Tatsache, dass sich die zuerst empörten Pariser an die übergroße "Straßenlaterne" gewöhnten, blieb der Fernsehturm bis heute erhalten.
Willkommene Ruhezonen für die Gäste aus aller Welt sind die vielen Bistros und Lokale entlang den Straßen, Plätzen und den Parks. Hier treffen sich auch die Pariser, deren Gemüt manchmal so sprunghaft ist wie das Wetter. Die notorisch mißtrauischen Städter schimpfen gerne mal auf den Staat - das Rebellieren liegt ihnen halt im Blut. Heute leben im Großraum Paris über 11 Mio. Menschen. Der Preis ist ein riesiges Verkehrs- und Umweltproblem, an dem Paris fast zu ersticken droht. Die Mieten sind exhorbitant hoch, so daß Geringverdiener, Sozialschwache und Stadtneulinge in die tristen Wohnblocks der Vorstädte ausweichen müssen.
Das Flair der Stadt ist allgegenwärtig, ob auf den großen Boulevards, auf denen sich wunderbar flanieren läßt, oder an der Rue du Faubourg Saint-Honoré mit ihren Luxusboutiquen, aber auch in den Kaufhäusern am Champs-Elysées. Die knapp 2 km lange und bis zu 70 m breite Champs-Elysée endet mit dem Platz "Charles de Gaulle" und dem Triumphbogen. Das "ungeschminkte", kleinstädtische Paris findet man in den hübschen Gassen mit den niedrigen, windschiefen Häusern, den gemütlichen Restaurants und den verwinkelten Plätzen, auf denen an Marktständen geschäftiges Treiben herrscht. Das Ambiente ist auch bei einem Spaziergang hinter der Bastille am Canal Saint-Martin mit seinen Schleusen und Brücken oder am Panthéon um die Rue Mouffetard zu spüren. Ein Abstecher ins alte Arbeiterviertel Belleville, in dem die weltberühmte Sängerin Edith Piaf geboren wurde, lohnt sich allemal.
Empfohlene Sehenswürdigkeiten:
- Arc de Triomphe
- Eiffelturm (Tour Eiffel)
- Ile de la Cité und Ile Saint-Louis
- Jardin du Luxembourg
- Le Fumoir
- Le Train Bleu
- Modemeile in Paris
- Montmartre
- Musée du Louvre
- Musée Picasso
- Notre-Dame
- Place de la Concorde
- Place des Vosges
- Saint-Germain-des-Prés
- Versailles
| Beliebte Stadtbezirke:
- Bastille - République
- Bercy - Gare de Lyon
- Buttes-Chaumont
- Centre Pompidou
- Champs Elysées
- Gare du Nord
- Louvre - Bourse
- Louvre - Châtelet
- Ménilmontant
- Opéra
- Palais des Congrès
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- Panthéon- Notre Dame
- Place d'Italie
- Porte de Versailles
- Sacré Coeur- Montmartre
- Saint Germain - Luxembourg
- Temple - République
- Tour Eiffel - Invalides
- Tour Montparnasse
- Trocadéro
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Nichts aber auch gar nichts hat die Stadt von ihrer Faszination verloren, auch wenn sie schon so viele politische Umwälzungen, Umbrüche und Krisen überstehen mußte. Für einen Besuch in Paris sind mehrere Tage zu veranschlagen, denn zahlreiche Sehenswürdigkeiten, Kunstgalerien und berühmte Museen sind in dem übersichtlichen Stadtgebiet, das in 20 Arrondissements aufgeteilt ist, zu erkunden. Das öffentliche Bus- und Metronetz ist sehr gut erschlossen. Zahlreiche Ausstellungen, Konzerte, Ausstellungen, Modenschauen, Musik- und Filmfestivals, sowie die Austragung sportlicher Wettbewerbe machen das Angebot an kulturellen Veranstaltungen überaus reichhaltig. Es verwundert auch nicht, dass die Formal 1 höchstwahrscheinlich ab 2010 auch in Paris Einzug hält.
Auf nach Paris - der "Stadt der Liebe"! |