Wirtschaft
Usbekistan
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

$62,27 Milliarden (2007)

offizieller Wechselkurs

$11,97 Milliarden (2007)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

8,1% (2007)

pro Kopf (PPP)

$2.200 (2007)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft 27,3%
Industrie 30,3%
Dienstleistung 42,4% (2007)

Erwerbstätige Bevölkerung

14,6 Millionen (2007)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 44%
Industrie 20%
Dienstleistung 36% (1995)

Arbeitslosenquote

0,8% (offizielle Zahl des Arbeitsministerium), plus andere 20% Unterbeschäftigte (2007)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



33% (2004)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste 10%: 2,8%
Höchste 10%: 29,6% (2003)
Verteilung des Familieneinkommens


36,8 (2003)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



offiziell 16%, aber 38% basieren auf Analysen der Verbraucherpreise (2007)

Investition (brutto fixiert)



k.A.

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen $6,584 Milliarden
Ausgaben $6,652 Milliarden (2007)

Staatsschulden

24,1% vom BIP (2007)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

12% (2007)


Elektrizität
Produktion

49 Milliarden kWh (2006)

Verbrauch

47 Milliarden kWh (2006)

Exporte

6,8 Milliarden kWh (2006)

Importe

10,5 Milliarden kWh (2006)

Öl
Produktion

124.900 Barrel/Tag (2005)

Verbrauch

155.000 Barrel/Tag (2005)

Exporte

6.941 Barrel/Tag (2004)

Importe

11.230 Barrel/Tag (2004)

Reserven

594 Millionen Barrel (Januar 2006)

Erdgas
Produktion

62,5 Milliarden cu m (2006)

Verbrauch

48,4 Milliarden cu m (2006)

Exporte

12,5 Milliarden cu m (2006)

Importe

0 cu m (2005)

Reserven

1,798 Billionen cu m (Januar 2006)

Aktueller Kontostand

$3,045 Milliarden (2007)

Exporte

$6,58 Milliarden f.o.b. (2007)

Export-Partner

Russland 22%, China 14,7%, Türkei 6,4%, Tadschikistan 6,1%, Kasachstan 4,2%, Bangladesch 4%

Waren

Baumwolle, Gold, Energieprodukte, mineralische Dünger, Eisen- und nicht eisenhaltige Metalle, Textilien, Lebensmittel, Maschinenbau, Automobile

Importe / Einfuhren

$4,57 Milliarden f.o.b. (2007)

Import-Partner

Russland 26,8%, Südkorea 12,6%, USA 8%, Deutschland 7,7%, Kasachstan 6,3%, China 5,8%, Türkei 5,1%, Ukraine 4,5%

Waren

Maschinen und Ausrüstungen, Nahrungsmittel, Brennstoffe

Wirtschaftshilfe - Empfänger/Bezieher

$172,3 Millionen von den USA (2005)

Reserven in Devisen und Gold



$5,6 Milliarden (2007)

Verschuldung im Ausland

$5,398 Milliarden (2007)

Direktinvestitionen aus dem Ausland

k.A.

Direktinvestitionen in das Ausland

k.A.

Bodennutzung

bebaubares Land 10,51%
ständige Ernten auf 0,76%
andere Landnutzung 88,73% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Baumwolle, Gemüse, Früchte, Korn, Vieh

Bewässerungsgebiet

42.810 qm2 (2003)
Bodenschätze

Erdgas, Petroleum, Kohle, Gold, Uran, Silber, Kupfer und Zink, Wolfram, Molybdän

Industrien

Textilien, Nahrungsverarbeitung, Maschinengebäude, Metallurgie, Erdgas, Chemikalien

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Usbekistan

Das Gebiet des heutigen Usbekistans ist seit etwa 2.000 v.Chr. besiedelt. Nach persischer, seleukidischer und arabischer Herrschaft besetzten 1219/20 die Mongolen das Land. Nach dem Tod Dschingis-Khans im Jahre 1227 fiel das heutige Usbekistan an die Goldene Horde, den westlichen Teil des Mongolischen Reiches. Nach Khan Öz, einem der Herrscher der Goldenen Horde im 14. Jahrhundert, wurde das Land benannt. Nach der Herrschaft Timur-Lengs zerfiel das Großreich im 16. Jahrhundert in kleinere Reiche, die Khanate. Diese Khanate bewahrten bis zu seiner Eroberung durch Russland im 19. Jahrhundert gegenüber dem Osmanischen Reich, dem neupersischen und dem chinesischen Reich seine Unabhängigkeit. Aus den 1920 gegründeten Volksrepubliken Buchara, Choresmien und Teilen der Turkestanischen ASSR wurde im Jahre 1924 die Usbekische SSR, die 1925 dann Teil der UdSSR wurde. Tadschikistan wurde 1929 als eigenständige Republik ausgegliedert und 1936 kam die Karakalpakische ASSR zu Usbekistan hinzu. Anfang der neunziger Jahre verstärkten sich die Unabhängigkeitsbestrebungen Usbekistans, was 1991 zur vollen Unabhängikeit führte. Usbekistan ist Mitglied der GUS.
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