Wirtschaft
Tschechien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

272,2 Milliarden US$ (2011) (Position: 46)

offizieller Wechselkurs

220,3 Milliarden US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

1,8% (2011) (Position: 161)

pro Kopf (PPP)

25.900 US$ (2011) (Position: 52)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 1,60%
Industrie: 38,10%
Dienstleistung: 60,3% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

5,41 Millionen (2011) (Position: 72)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 3,1%
Industrie: 38,6%
Dienstleistungen: 58,3% (2009)

Arbeitslosenquote

8,5% (2011) (Position: 100)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



9% (2010)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 1,50%
Höchste: k.A.
Verteilung des Familieneinkommens


31 (2009)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



1,9% (2011) (Position: 15)

Investition (brutto fixiert)



-3,7% vom BIP (2011) (Position: 120)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 52,65 Milliarden US$
Ausgaben: 60,8 Milliarden US$ (2011)

Staatsschulden

40,7% vom BIP (2011) (Position: 74)

Steuereinnahmen

23,9% vom BIP (2011) (Position: 128)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

6,9% (2011) (Position: 44)


Elektrizität
Produktion

79,47 Milliarden kWh (2010) (Position: 38)

Verbrauch

59,26 Milliarden kWh (2010) (Position: 41)

Exporte

21,59 Milliarden kWh (2010)

Importe

6,6 Milliarden kWh (2010)

Öl
Produktion

10.310 Barrel/Tag (2010) (Position: 88)

Verbrauch

195.700 Barrel/Tag (2010) (Position: 57)

Exporte

25.480 Barrel/Tag (2009) (Position: 84)

Importe

208.800 Barrel/Tag (2009) (Position: 47)

Reserven

15 Millionen Barrel (2010) (Position: 86)

Erdgas
Produktion

128,3 Millionen Kubikmeter (cbm) (2011) (Position: 78)

Verbrauch

8,075 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2011) (Position: 51)

Exporte

167,3 Millionen Kubikmeter (cbm) (2011) (Position: 45)

Importe

9,32 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2011) (Position: 26)

Reserven

3,964 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 93)

Aktueller Kontostand

- 6,29 Milliarden US$ (2011) (Position: 171)

Exporte

146,7 Milliarden US$ (2011) (Position: 32)

Export-Partner

Deutschland 36,2%, Slowakei 8,5%, Österreich 6%, Polen 5,3%, Vereinigtes Königreich 4,7%, Frankreich 4,6%, Italien 4,3%, Niederlande 4,3%

Waren

Maschinenbau und Transportwesen Ausrüstung 52%, Chemikalien 5%, Rohstoffe und Treibstoffe 9% (2003)

Importe / Einfuhren

143,5 Milliarden US$ (2011) (Position: 30)

Import-Partner

Deutschland 31,7%, Slowakei 5,4%, Italien 5,3%, China 5,2%, Polen 4,8%, Frankreich 4,7%, Russland 4,1%, Österreich 4%

Waren

Maschinen, Chemikalien, halbfertige Produkte, Brennstoffe, Transportwesen Ausrüstung

Reserven in Devisen und Gold



40,95 Milliarden US$ (September 2011) (Position: 43)

Verschuldung im Ausland

101,6 Milliarden US$ (2011) (Position: 43)

Barbestände in Banknoten und Münzen

121,4 Milliarden US$ (2011)

Allgemeiner Geldbestand

159,2 Milliarden US$ (2011)

Bestand an inländischen Krediten

142,5 Milliarden US$ (2011)

Banken Zinssatz

5,8% (2011) (Position: 143)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

53,2 Milliarden US$ (2011) (Position: 47)

Bodennutzung

bebaubares Land 38,82%
ständige Ernten auf 3%
andere Landnutzung 58,18% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Weizen, Kartoffeln, Zuckerrüben, Obst, Schweine, Geflügel

Bewässerungsgebiet

390 qm2 (2003)
Erneuerbare Wasserreserven

16 km3 (2005)
Süßwasser

1,91 km3
(41%/57%/2%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Steinkohle, weiche Kohle, Kaolin, Lehm, Graphit, Bauholz

Industrien

Metallurgie, Maschinerie und Ausrüstung, Kraftfahrzeuge, Glas, Waffen

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Tschechien

Der ehemals wichtige Wirtschaftsfaktor Bergbau ist zurückgegangen. Neben Erdöl und Erdgas bietet Braunkohle die Basis der Energiegewinnung. Wasserkraft spielt kaum eine Rolle. Doch die Industrie ist nach wie vor gut entwickelt. Im Wesentlichen handelt es sich um Grundstoff-Industrien, Schwerindustrie, Maschinenbau und chemische Industrie. Rund 50 Prozent des Exports entfallen auf Maschinen. In den letzten Jahren sind mehr als 80 Prozent des früheren tschechischen Staatseigentums in Privatbesitz übergegangen. Die Arbeitslosigkeit, zunächst niedrig, ging durch die Umstrukturierung in die Höhe; von 3,2 Prozent im Jahre 1994 auf 7,5 Prozent im Jahre 1998. Die Landwirtschaft spielt eine erhebliche Rolle, wobei Viehwirtschaft und Ackerbau etwa gleichwertig sind. Nachdem landwirtschaftliche Maschinen immer mehr um sich greifen, gehen die Ackerflächen etwas zurück; man konzentriert sich auf die maschinell leichter zu bearbeitenden Böden, während man die Grenzertragsböden teils zu Weiden macht, teils aufforstet. Neben dem Anbau von Getreide und Futter spielt die Milch- und Fleischproduktion eine wesentliche Rolle, in den höheren Lagen ist es der Kartoffelanbau. Tourismus hat in den vergangenen Jahren schrittweise zugenommen; das gilt vor allem für Prag und die Heilbadeorte.
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