Wirtschaft
Spanien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

1,411 Billionen US$ (2011) (Position: 14)

offizieller Wechselkurs

58,8 Milliarden US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

0,8% (2011) (Position: 192)

pro Kopf (PPP)

30.600 US$ (2011) (Position: 43)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 3,20%
Industrie: 25,80%
Dienstleistung: 71% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

23,1 Millionen (2011) (Position: 28)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 4,2%
Industrie: 24%
Dienstleistungen: 71,7% (2009)

Arbeitslosenquote

21,7% (2011) (Position: 167)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



19,8% (2005)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 2,60%
Höchste: 26,6% (2000)
Verteilung des Familieneinkommens


32 (2005)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



3,1% (2011) (Position: 60)

Investition (brutto fixiert)



-8,5% vom BIP (2011) (Position: 189)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 545,2 Milliarden US$
Ausgaben: 675,8 Milliarden US$ (2011)

Staatsschulden

68,2% vom BIP (2011) (Position: 30)

Steuereinnahmen

36,5% vom BIP (2011) (Position: 55)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

-1,4% (2011) (Position: 153)


Elektrizität
Produktion

275,1 Milliarden kWh (2009) (Position: 14)

Verbrauch

267,5 Milliarden kWh (2008) (Position: 14)

Exporte

14,86 Milliarden kWh (2009)

Importe

8,104 Milliarden kWh (2009)

Öl
Produktion

29.970 Barrel/Tag (2010) (Position: 70)

Verbrauch

1,441 Millionen Barrel/Tag (2010) (Position: 17)

Exporte

240.700 Barrel/Tag (2009) (Position: 48)

Importe

1,584 Millionen Barrel/Tag (2009) (Position: 12)

Reserven

150 Millionen Barrel (2010) (Position: 63)

Erdgas
Produktion

48 Millionen Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 84)

Verbrauch

35,82 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 26)

Exporte

1,152 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 37)

Importe

36,71 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 11)

Reserven

2,548 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 96)

Aktueller Kontostand

- 60,9 Milliarden US$ (2011) (Position: 185)

Exporte

330,6 Milliarden US$ (2011) (Position: 18)

Export-Partner

Frankreich 19,3%, Deutschland 11,7%, Portugal 9,6%, Vereinigtes Königreich 9%, Italien 9%, USA 4%

Waren

Maschinenbau, Kraftfahrzeuge, Nahrungsmittel, Pharmaka, Medizinische Produkte, andere Verbrauchsgüter

Importe / Einfuhren

384,6 Milliarden US$ (2011) (Position: 14)

Import-Partner

Deutschland 16,6%, Frankreich 15,8%, Italien 8,9%, Vereinigtes Königreich 6,3%, Niederlande 4,8%

Waren

Spinnstofferzeugnisse, von Steinen und Erden, Erdöl, Lebensmittel, Maschinen und Ausrüstungen Transportwesen

Reserven in Devisen und Gold



31,91 Milliarden US$ (2010) (Position: 47)

Verschuldung im Ausland

2,57 Billionen US$ (2011) (Position: 9)

Barbestände in Banknoten und Münzen

832,6 Milliarden US$ (2011)

Allgemeiner Geldbestand

2,488 Billionen US$ (2011)

Bestand an inländischen Krediten

3,683 Billionen US$ (2009)

Banken Zinssatz

8,3% (2011) (Position: 133)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

1,172 Billionen US$ (2010) (Position: 10)

Bodennutzung

bebaubares Land 27,18%
ständige Ernten auf 9,85%
andere Landnutzung 62,97% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Korn, Gemüse, Oliven, Weinweintrauben, Zuckerrüben, Zitrusgewächs, Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Molkereiprodukte, Fisch

Bewässerungsgebiet

38.000 qm2 (2003)
Erneuerbare Wasserreserven

111,1 km3 (2005)
Süßwasser

37,22 km3
(13%/19%/68%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Kohle, Braunkohle, Eisenerz, Kupfer, Zink, Uran, Wolfram, Quecksilber, Pyrit, Magneste, Fluorspar, Gips, Sepiolite, Kaolin, Wasserkraftanlagen, bebaubares Land

Industrien

Bekleidungs- und Schuhindustrie, Nahrung und Getränke, Metalle und Metall, Chemikalien, Schiffsbautechnik, Automobile, Werkzeugmaschinen, Tourismus, Fußbekleidung, pharmazeutische Produkte, medizinische Ausrüstung

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Spanien

Durch die Vielzahl an Privatisierungen und den relativ niedrigen Lohnnebenkosten wächst die Wirtschaft in Spanien in den letzten Jahren im OECD-Vergleich stetig an. Speziell Firmen aus den Märkten Strom und Telekommunikation haben sich mit qualifiziertem Fachpersonal aus den staatlichen Zwängen zu konkurrenzfähigen Unternehmen entwickelt. Weitere wichtige Wirtschaftsfaktoren sind der Tourismus und die Landwirtschaftsbetriebe, die dank ausgebauter Bewässerungssysteme auch im Süden des Landes Agrarprodukte anbauen können. Hierzu zählen u.a. Gerste, Zuckerrüben, Weizen, Kartoffeln, Mais, Tomaten, Zwiebeln sowie an der Mittelmeerküste Zitrusfrüchte, Zuckerrohr, Kastanien, Feigen und Mandeln. Der Spanische Wein ist in der ganzen Welt bekannt. Der Fischfang an den Küsten deckt den Bedarf an Tintenfisch, Thunfisch, Sardinen, Hechte und Muscheln.

Allerdings kann nicht verheimlicht werden, dass seit der Rezession Anfang der 90er Jahre die Arbeitslosenquote bei rund 20% liegt. Die Peseta wurde innerhalb von 2 Jahren 3 Mal abgewertet, damit nicht die Teilnahme an der Europäische Währungssunion gefährdet würde. Die günstige Produktivität drängt auch ausländische Firmen auf die Iberische Halbinsel und bringt unbeliebten Wettbewerb. Die geringe Investitionsbereitschaft in Forschung und Entwicklung könnte in der Zukunft weitere wirtschaftliche Probleme nach sich ziehen.

Dagegen verfügt Spanien über nennenswerte Mineralienvorkommen (Rohöl, Kohle, Blei, Eisenerz). Die Herstellung und der Handel von Wirtschaftsgütern mit dem Ausland - unter anderem Autos, Modeasseccoires (Schuhe, Kleidung und Stoffe) ergänzen die stabile Volkswirtschaft. Die wirtschaftlichen Konvergenzkriterien der EWG können seit der Einführung des Euro erfüllt werden.
Landwirtschaft
Business
Bauwirtschaft