Wirtschaft
Spanien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

$1,362 Billionen (2007)

offizieller Wechselkurs

$1,153 Billionen (2007)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

3,8% (2007)

pro Kopf (PPP)

$33.700 (2007)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft 3,8%
Industrie 29,4%
Dienstleistung 66,8% (2007)

Erwerbstätige Bevölkerung

22,01 Millionen (2007)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 5,3%
Industrie 30,1%
Dienstleistung 64,6% (2004)

Arbeitslosenquote

7,6% (2007)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



19,8% (2005)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste 10%: 2,6%
Höchste 10%: 26,6% (2000)
Verteilung des Familieneinkommens


32 (2005)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



2,4% (2007)

Investition (brutto fixiert)



30,8% vom BIP (2007)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen $571,1 Milliarden
Ausgaben $544,9 Milliarden (2007)

Staatsschulden

35,7% vom BIP (2007)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

3% (2007)


Elektrizität
Produktion

270,3 Milliarden kWh (2005)

Verbrauch

243 Milliarden kWh (2005)

Exporte

11,56 Milliarden kWh (2005)

Importe

10,21 Milliarden kWh (2005)

Öl
Produktion

29.350 Barrel/Tag (2005)

Verbrauch

1,6 Millionen Barrel/Tag (2005)

Exporte

175.200 Barrel/Tag (2004)

Importe

1,714 Millionen Barrel/Tag (2004)

Reserven

157,6 Millionen Barrel (Januar 2006)

Erdgas
Produktion

151,5 Millionen cu m (2005)

Verbrauch

30,58 Milliarden cu m (2005)

Exporte

0 cu m (2005)

Importe

0 cu m (2005)

Reserven

2,444 Milliarden cu m (Januar 2006)

Aktueller Kontostand

$-126,3 Milliarden (2007)

Exporte

$248,3 Milliarden f.o.b. (2007)

Export-Partner

Frankreich 19,3%, Deutschland 11,7%, Portugal 9,6%, Vereinigtes Königreich 9%, Italien 9%, USA 4%

Waren

Maschinenbau, Kraftfahrzeuge, Nahrungsmittel, Pharmaka, Medizinische Produkte, andere Verbrauchsgüter

Importe / Einfuhren

$359,1 Milliarden f.o.b. (2007)

Import-Partner

Deutschland 16,6%, Frankreich 15,8%, Italien 8,9%, Vereinigtes Königreich 6,3%, Niederlande 4,8%

Waren

Spinnstofferzeugnisse, von Steinen und Erden, Erdöl, Lebensmittel, Maschinen und Ausrüstungen Transportwesen

Wirtschaftshilfe - Empfänger/Bezieher

k.A.

Reserven in Devisen und Gold



$16,32 Milliarden (2007)

Verschuldung im Ausland

$2,047 Billionen (2007)

Direktinvestitionen aus dem Ausland

$439,4 Milliarden (2006)

Direktinvestitionen in das Ausland

$509,2 Milliarden (2006)

Bodennutzung

bebaubares Land 27,18%
ständige Ernten auf 9,85%
andere Landnutzung 62,97% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Korn, Gemüse, Oliven, Weinweintrauben, Zuckerrüben, Zitrusgewächs, Rindfleisch, Schweinefleisch, Geflügel, Molkereiprodukte, Fisch

Bewässerungsgebiet

37.800 qm2 (2003)
Bodenschätze

Kohle, Braunkohle, Eisenerz, Kupfer, Zink, Uran, Wolfram, Quecksilber, Pyrit, Magneste, Fluorspar, Gips, Sepiolite, Kaolin, Wasserkraftanlagen, bebaubares Land

Industrien

Bekleidungs- und Schuhindustrie, Nahrung und Getränke, Metalle und Metall, Chemikalien, Schiffsbautechnik, Automobile, Werkzeugmaschinen, Tourismus, Fußbekleidung, pharmazeutische Produkte, medizinische Ausrüstung

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Spanien

Durch die Vielzahl an Privatisierungen und den relativ niedrigen Lohnnebenkosten wächst die Wirtschaft in Spanien in den letzten Jahren im OECD-Vergleich stetig an. Speziell Firmen aus den Märkten Strom und Telekommunikation haben sich mit qualifiziertem Fachpersonal aus den staatlichen Zwängen zu konkurrenzfähigen Unternehmen entwickelt. Weitere wichtige Wirtschaftsfaktoren sind der Tourismus und die Landwirtschaftsbetriebe, die dank ausgebauter Bewässerungssysteme auch im Süden des Landes Agrarprodukte anbauen können. Hierzu zählen u.a. Gerste, Zuckerrüben, Weizen, Kartoffeln, Mais, Tomaten, Zwiebeln sowie an der Mittelmeerküste Zitrusfrüchte, Zuckerrohr, Kastanien, Feigen und Mandeln. Der Spanische Wein ist in der ganzen Welt bekannt. Der Fischfang an den Küsten deckt den Bedarf an Tintenfisch, Thunfisch, Sardinen, Hechte und Muscheln.

Allerdings kann nicht verheimlicht werden, dass seit der Rezession Anfang der 90er Jahre die Arbeitslosenquote bei rund 20% liegt. Die Peseta wurde innerhalb von 2 Jahren 3 Mal abgewertet, damit nicht die Teilnahme an der Europäische Währungssunion gefährdet würde. Die günstige Produktivität drängt auch ausländische Firmen auf die Iberische Halbinsel und bringt unbeliebten Wettbewerb. Die geringe Investitionsbereitschaft in Forschung und Entwicklung könnte in der Zukunft weitere wirtschaftliche Probleme nach sich ziehen.

Dagegen verfügt Spanien über nennenswerte Mineralienvorkommen (Rohöl, Kohle, Blei, Eisenerz). Die Herstellung und der Handel von Wirtschaftsgütern mit dem Ausland - unter anderem Autos, Modeasseccoires (Schuhe, Kleidung und Stoffe) ergänzen die stabile Volkswirtschaft. Die wirtschaftlichen Konvergenzkriterien der EWG können seit der Einführung des Euro erfüllt werden.
Landwirtschaft
Business
Bauwirtschaft