Wirtschaft
Slowenien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

58,56 Milliarden US$ (2011) (Position: 89)

offizieller Wechselkurs

52,4 Milliarden US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

1,1% (2011) (Position: 180)

pro Kopf (PPP)

29.100 US$ (2011) (Position: 46)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 2,50%
Industrie: 6,90%
Dienstleistung: 90,5% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

934.700 (2011) (Position: 145)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 2,2%
Industrie: 35%
Dienstleistungen: 62,8% (2009)

Arbeitslosenquote

11,8% (2011) (Position: 124)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



12,3% (2008)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 3,40%
Höchste: 24,6% (2004)
Verteilung des Familieneinkommens


28,4 (2008)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



1,9% (2011) (Position: 18)

Investition (brutto fixiert)



-5,1% vom BIP (2011) (Position: 153)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 21,3 Milliarden US$
Ausgaben: 23,52 Milliarden US$ (2011)

Staatsschulden

45,5% vom BIP (2011) (Position: 58)

Steuereinnahmen

41,1% vom BIP (2011) (Position: 37)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

3,2% (2011) (Position: 94)


Elektrizität
Produktion

13 Milliarden kWh (2009) (Position: 87)

Verbrauch

14,7 Milliarden kWh (2009) (Position: 77)

Exporte

9,197 Milliarden kWh (2009)

Importe

3,041 Milliarden kWh (2009)

Öl
Produktion

5 Barrel/Tag (2010) (Position: 124)

Verbrauch

63.000 Barrel/Tag (2010) (Position: 89)

Exporte

8.958 Barrel/Tag (2009) (Position: 95)

Importe

60.270 Barrel/Tag (2009) (Position: 81)

Reserven

0 Barrel (2010) (Position: 192)

Erdgas
Produktion

0 Kubikmeter (cbm) (2009) (Position: 125)

Verbrauch

890 Millionen Kubikmeter (cbm) (2009) (Position: 88)

Exporte

0 Kubikmeter (cbm) (2009) (Position: 179)

Importe

890 Millionen Kubikmeter (cbm) (2009) (Position: 62)

Reserven

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 128)

Aktueller Kontostand

- 764,9 Millionen US$ (2011) (Position: 110)

Exporte

28,96 Milliarden US$ (2011) (Position: 63)

Export-Partner

Deutschland 18,3%, Italien 11,6%, Österreich 11,5%, Frankreich 7,4%, Kroatien 7,3%, Bosnien und Herzegowina 4,8%

Waren

industriell hergestellte Waren, Maschinenbau und Transportwesen Ausrüstung, Chemikalien, Nahrung

Importe / Einfuhren

31,09 Milliarden US$ (2011) (Position: 63)

Import-Partner

Deutschland 19,9%, Italien 17%, Österreich 14,9%, Frankreich 10,2%

Waren

Manufakturen, Erdölprodukte, Nahrungsmittel, Bau Materialien

Reserven in Devisen und Gold



1,248 Milliarden US$ (2011) (Position: 125)

Verschuldung im Ausland

61,23 Milliarden US$ (Juni 2011) (Position: 55)

Barbestände in Banknoten und Münzen

11,95 Milliarden US$ 2011)

Allgemeiner Geldbestand

27,52 Milliarden US$ (2011)

Bestand an inländischen Krediten

55,32 Milliarden US$ (2011)

Banken Zinssatz

5,9% (2011) (Position: 146)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

9,428 Milliarden US$ (2010) (Position: 66)

Bodennutzung

bebaubares Land 8,53%
ständige Ernten auf 1,43%
andere Landnutzung 90,04% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Kartoffeln, kleine Sprünge, Weizen, Zuckerrüben, Korn, Weintrauben, Rinder, Schafszucht, Geflügel

Bewässerungsgebiet

100 qm2 (2003)
Erneuerbare Wasserreserven

32,1 km3 (2005)
Süßwasser

0,9 km3
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Braunkohle, Zink, Quecksilber, Uran, Silber, Wasserkraftanlagen, Wälder

Industrien

Eisenmetallurgie und Aluminiumprodukte, Leitung und Zinkeinschmelzen, Elektronik (einschließlich militärische Elektronik), LKWs, Leistungausrüstung, hölzerne Produkte, Gewebe, Chemikalien, Werkzeugmaschinen

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Slowenien

Slowenien war schon vor der Unabhängigkeit die wirtschaftlich fortschrittlichste Republik Jugoslawiens. Das durchschnittliche Einkommen der Slowenen liegt über den Löhnen in den anderen Reformstaaten Mittel- und Osteuropas, es ist höher als in Griechenland und Portugal. Die reichen Bodenschätze (Eisen, Blei, Zink, Kupfer, Quecksilber, Bauxit), die reichlich vorhandene Wasserkraft und der hohe Ausbildungsstand der Bevölkerung haben Slowenien zu einem gut industrialisierten Land gemacht. Maschinenbau, Metallverarbeitung, Textilbetriebe, Holzverarbeitung, die Produktion von Haushalts- und Elektrogeräten sowie Chemieerzeugnisse sind die wichtigsten wirtschaftlichen Bereiche, die zusammen 56 Prozent des Bruttoinlandprodukts erwirtschaften. Die landwirtschaftliche Nutzfläche des vorwiegend gebirgigen Landes besteht vor allem aus Wiesen und Weiden, die Viehwirtschaft steht an erster Stelle. In den fruchtbaren Ebenen und Tälern werden Weizen, Mais, Buchweizen und Kartoffeln gepflanzt, der Obstbau hat hohes Niveau, im milden Osten gedeihen Weinreben und Hopfen. Außerdem ist Slowenien einer der waldreichsten Staaten Europas. Die jugoslawischen Unruhen haben der slowenischen Wirtschaft schwere Schäden zugefügt, weil der Handel mit den anderen jugoslawischen Republiken fast gänzlich zusammengebrochen ist.
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