Wirtschaft
Schweden
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

379,4 Milliarden US$ (2011) (Position: 34)

offizieller Wechselkurs

665,9 Milliarden US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

4,4% (2011) (Position: 88)

pro Kopf (PPP)

40.600 US$ (2011) (Position: 21)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 1,80%
Industrie: 27,30%
Dienstleistung: 70,9% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

5,018 Millionen (2011) (Position: 75)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 1,1%
Industrie: 28,2%
Dienstleistungen: 70,7% (2008)

Arbeitslosenquote

7,5% (2011) (Position: 87)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



k.A.

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 3,60%
Höchste: 22,2% (2000)
Verteilung des Familieneinkommens


23 (2005)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



2,5% (2011) (Position: 34)

Investition (brutto fixiert)



0,6% vom BIP (2011) (Position: 38)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 277,6 Milliarden US$
Ausgaben: 277,1 Milliarden US$ (2011)

Staatsschulden

36,8% vom BIP (2011) (Position: 83)

Steuereinnahmen

51,3% vom BIP (2011) (Position: 15)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

6,8% (2011) (Position: 46)


Elektrizität
Produktion

129,4 Milliarden kWh (2009) (Position: 27)

Verbrauch

132,1 Milliarden kWh (2008) (Position: 24)

Exporte

9,085 Milliarden kWh (2009)

Importe

4,686 Milliarden kWh (2009)

Öl
Produktion

4.833 Barrel/Tag (2010) (Position: 96)

Verbrauch

351.100 Barrel/Tag (2010) (Position: 37)

Exporte

243.200 Barrel/Tag (2009) (Position: 46)

Importe

546.500 Barrel/Tag (2009) (Position: 21)

Reserven

0 Barrel (2010) (Position: 197)

Erdgas
Produktion

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 132)

Verbrauch

1,626 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 82)

Exporte

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 187)

Importe

1,626 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 51)

Reserven

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 133)

Aktueller Kontostand

41,6 Milliarden US$ (2011) (Position: 13)

Exporte

204,2 Milliarden US$ (2011) (Position: 28)

Export-Partner

USA 10,7%, Deutschland 10,2%, Norwegen 8,6%, Vereinigtes Königreich 7,8%, Dänemark 6,7%, Finnland 5,7%, Frankreich 4,8%, Niederlande 4,8%, Belgien 4,5%

Waren

Maschinenbau 35%, Kraftfahrzeuge, Papierprodukte, Holz, Chemikalien

Importe / Einfuhren

187,4 Milliarden US$ (2011) (Position: 25)

Import-Partner

Deutschland 18,7%, Dänemark 9,2%, Norwegen 7,6%, Vereinigtes Königreich 7,5%, Niederlande 6,8%, Finnland 6,4%, Frankreich 5,5%, Belgien 4%

Waren

Maschinen, Chemikalien, Fahrzeuge, Metalle, landwirtschaftliche Produkte, Textilien

Reserven in Devisen und Gold



48,3 Milliarden US$ (2010) (Position: 38)

Verschuldung im Ausland

1,016 Billionen US$ (Juni 2011) (Position: 16)

Barbestände in Banknoten und Münzen

270,6 Milliarden US$ (2011)

Allgemeiner Geldbestand

329,8 Milliarden US$ (2011)

Bestand an inländischen Krediten

790,7 Milliarden US$ (2011)

Banken Zinssatz

4,3% (2011) (Position: 171)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

581,2 Milliarden US$ (2010) (Position: 21)

Bodennutzung

bebaubares Land 5,93%
ständige Ernten auf 0,01%
andere Landnutzung 94,06% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Gerste, Weizen, Zuckerrüben, Fleisch, Milch

Bewässerungsgebiet

1.600 qm2 (2003)
Erneuerbare Wasserreserven

179 km3 (2005)
Süßwasser

2,68 km3
(37%/54%/9%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Eisenerz, Erz, Kupfer, Blei, Zink, Gold, Silber, Wolfram, Uran, Arsen, Bauholz, Wasserkraftanlagen

Industrien

Eisen und Stahl, Genauigkeitsgeräte (Lager, Radio- und Telefonteile, Waffen), Holzbrei und Papierprodukte verarbeitete Nahrung, Kraftfahrzeuge

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Schweden

Das in dem skandinavischen Königreich neben der allgegenwärtigen Forstwirtschaft auch hochentwickelte Technologien existieren, wird dem Betrachter erst bei einm Blick auf die Bruttoinlandsproduktivität ersichtlich. Große bekannte Industrieunternehmen aus der Handybranche oder aus der Automobilindustrie kommen aus Schweden, eines der Länder mit dem höchsten Lebensstandard in Europa. Basis der starken schwedischen Wirtschaft sind allerdings die großen Waldbestände, die über das ganze Land zu finden sind und ein umfangreiches Holz- und Papierangebot für den Export liefern.

Schweden ist in der positiven Situation, sich weitgehend selber zu versorgen. Das gilt insbesondere für die Energiegewinnung durch die modernen Wasserkraftwerke aber auch für die Lebensmittelversorgung. Die Agrarproduktion umfasst unter anderem Fleisch- und Milchprodukte. Angebaut werden Kartoffeln, Gerste, Zuckerrüben, Raps, Weizen und Hafer. Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind der Fischfang (Lachs, Kabeljau, Heringe, Flundern), der Maschinenbau und die Möbelindustrie. Hinzu kommen der Abbau von Eisenerz, Gold, Zink und die Förderung von Erdöl.

Englisch wird als erste Fremdsprache sehr früh in den Schulen gelehrt und bietet wirtschaftliche und schulische Vorteile im europäischen Ausstausch. In dem Bereich Dienstleistung spielt der Staat eine bedeutende Rolle, die für die Entwicklung einer Privatisierung in den letzten Jahrzehnten aber eher hinderlich war. Die Konkurrenzfähigkeit wird durch hohe Lohnkosten beeinträchtigt und die Konsumsteuer ist einer der höchsten in der EU. Das Wirtschaftswachstum und die Arbeitslosigkeit erreichten Mitte der 90er Jahre einen Tiefpunkt mit einem der schlechtesten Haushaltsdefizite im OECD-Vergleich.
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