Eisen und Stahl, Genauigkeitsgeräte (Lager, Radio- und Telefonteile, Waffen), Holzbrei und Papierprodukte verarbeitete Nahrung, Kraftfahrzeuge
Finanzjahr
Kalenderjahr
Alle Angaben ohne Gewähr Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)
Wirtschaft
Schweden
Das in dem skandinavischen Königreich neben der allgegenwärtigen Forstwirtschaft auch hochentwickelte Technologien existieren, wird dem Betrachter erst bei einm Blick auf die Bruttoinlandsproduktivität ersichtlich. Große bekannte Industrieunternehmen aus der Handybranche oder aus der Automobilindustrie kommen aus Schweden, eines der Länder mit dem höchsten Lebensstandard in Europa. Basis der starken schwedischen Wirtschaft sind allerdings die großen Waldbestände, die über das ganze Land zu finden sind und ein umfangreiches Holz- und Papierangebot für den Export liefern.
Schweden ist in der positiven Situation, sich weitgehend selber zu versorgen. Das gilt insbesondere für die Energiegewinnung durch die modernen Wasserkraftwerke aber auch für die Lebensmittelversorgung. Die Agrarproduktion umfasst unter anderem Fleisch- und Milchprodukte. Angebaut werden Kartoffeln, Gerste, Zuckerrüben, Raps, Weizen und Hafer. Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind der Fischfang (Lachs, Kabeljau, Heringe, Flundern), der Maschinenbau und die Möbelindustrie. Hinzu kommen der Abbau von Eisenerz, Gold, Zink und die Förderung von Erdöl.
Englisch wird als erste Fremdsprache sehr früh in den Schulen gelehrt und bietet wirtschaftliche und schulische Vorteile im europäischen Ausstausch. In dem Bereich Dienstleistung spielt der Staat eine bedeutende Rolle, die für die Entwicklung einer Privatisierung in den letzten Jahrzehnten aber eher hinderlich war. Die Konkurrenzfähigkeit wird durch hohe Lohnkosten beeinträchtigt und die Konsumsteuer ist einer der höchsten in der EU. Das Wirtschaftswachstum und die Arbeitslosigkeit erreichten Mitte der 90er Jahre einen Tiefpunkt mit einem der schlechtesten Haushaltsdefizite im OECD-Vergleich.