Wirtschaft
Schweden
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

$333,1 Milliarden (2007)

offizieller Wechselkurs

$394,5 Milliarden (2007)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

3,4% (2007)

pro Kopf (PPP)

$36.900 (2007)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft 1,4%
Industrie 29,2%
Dienstleistung 69,4% (2007)

Erwerbstätige Bevölkerung

4,66 Millionen (2007)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 2%
Industrie 24%
Dienstleistung 74% (2000)

Arbeitslosenquote

4,5% (2007)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



k.A.

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste 10%: 3,6%
Höchste 10%: 22,2% (2000)
Verteilung des Familieneinkommens


23 (2005)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



2% (2007)

Investition (brutto fixiert)



19,6% vom BIP (2007)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen $241,2 Milliarden
Ausgaben $229,1 Milliarden (2007)

Staatsschulden

41,9% vom BIP (2007)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

4% (2007)


Elektrizität
Produktion

153,2 Milliarden kWh (2005)

Verbrauch

134,1 Milliarden kWh (2005)

Exporte

21,97 Milliarden kWh (2005)

Importe

14,58 Milliarden kWh (2005)

Öl
Produktion

2.350 Barrel/Tag (2005)

Verbrauch

363.200 Barrel/Tag (2005)

Exporte

231.100 Barrel/Tag (2004)

Importe

580.600 Barrel/Tag (2004)

Reserven

0 Barrel (Januar 2006)

Erdgas
Produktion

0 cu m (2005)

Verbrauch

893,9 Millionen cu m (2005)

Exporte

0 cu m (2005)

Importe

893,9 Millionen cu m (2005)

Reserven

0 cu m (Januar 2006)

Aktueller Kontostand

$30,19 Milliarden (2007)

Exporte

$176,5 Milliarden f.o.b. (2007)

Export-Partner

USA 10,7%, Deutschland 10,2%, Norwegen 8,6%, Vereinigtes Königreich 7,8%, Dänemark 6,7%, Finnland 5,7%, Frankreich 4,8%, Niederlande 4,8%, Belgien 4,5%

Waren

Maschinenbau 35%, Kraftfahrzeuge, Papierprodukte, Holz, Chemikalien

Importe / Einfuhren

$157,2 Milliarden f.o.b. (2007)

Import-Partner

Deutschland 18,7%, Dänemark 9,2%, Norwegen 7,6%, Vereinigtes Königreich 7,5%, Niederlande 6,8%, Finnland 6,4%, Frankreich 5,5%, Belgien 4%

Waren

Maschinen, Chemikalien, Fahrzeuge, Metalle, landwirtschaftliche Produkte, Textilien

Wirtschaftshilfe - Empfänger/Bezieher

k.A.

Reserven in Devisen und Gold



$28,02 Milliarden (2006)

Verschuldung im Ausland

$598,2 Milliarden (2006)

Direktinvestitionen aus dem Ausland

$199,6 Milliarden (2006)

Direktinvestitionen in das Ausland

$226,4 Milliarden (2006)

Bodennutzung

bebaubares Land 5,93%
ständige Ernten auf 0,01%
andere Landnutzung 94,06% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Gerste, Weizen, Zuckerrüben, Fleisch, Milch

Bewässerungsgebiet

1.150 qm2 (2003)
Bodenschätze

Eisenerz, Erz, Kupfer, Blei, Zink, Gold, Silber, Wolfram, Uran, Arsen, Bauholz, Wasserkraftanlagen

Industrien

Eisen und Stahl, Genauigkeitsgeräte (Lager, Radio- und Telefonteile, Waffen), Holzbrei und Papierprodukte verarbeitete Nahrung, Kraftfahrzeuge

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Schweden

Das in dem skandinavischen Königreich neben der allgegenwärtigen Forstwirtschaft auch hochentwickelte Technologien existieren, wird dem Betrachter erst bei einm Blick auf die Bruttoinlandsproduktivität ersichtlich. Große bekannte Industrieunternehmen aus der Handybranche oder aus der Automobilindustrie kommen aus Schweden, eines der Länder mit dem höchsten Lebensstandard in Europa. Basis der starken schwedischen Wirtschaft sind allerdings die großen Waldbestände, die über das ganze Land zu finden sind und ein umfangreiches Holz- und Papierangebot für den Export liefern.

Schweden ist in der positiven Situation, sich weitgehend selber zu versorgen. Das gilt insbesondere für die Energiegewinnung durch die modernen Wasserkraftwerke aber auch für die Lebensmittelversorgung. Die Agrarproduktion umfasst unter anderem Fleisch- und Milchprodukte. Angebaut werden Kartoffeln, Gerste, Zuckerrüben, Raps, Weizen und Hafer. Weitere wichtige Wirtschaftszweige sind der Fischfang (Lachs, Kabeljau, Heringe, Flundern), der Maschinenbau und die Möbelindustrie. Hinzu kommen der Abbau von Eisenerz, Gold, Zink und die Förderung von Erdöl.

Englisch wird als erste Fremdsprache sehr früh in den Schulen gelehrt und bietet wirtschaftliche und schulische Vorteile im europäischen Ausstausch. In dem Bereich Dienstleistung spielt der Staat eine bedeutende Rolle, die für die Entwicklung einer Privatisierung in den letzten Jahrzehnten aber eher hinderlich war. Die Konkurrenzfähigkeit wird durch hohe Lohnkosten beeinträchtigt und die Konsumsteuer ist einer der höchsten in der EU. Das Wirtschaftswachstum und die Arbeitslosigkeit erreichten Mitte der 90er Jahre einen Tiefpunkt mit einem der schlechtesten Haushaltsdefizite im OECD-Vergleich.
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