Wirtschaft
Polen
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

765,6 Milliarden US$ (2011) (Position: 21)

offizieller Wechselkurs

531,8 Milliarden US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

3,8% (2011) (Position: 106)

pro Kopf (PPP)

20.100 US$ (2011) (Position: 63)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 3,40%
Industrie: 33,60%
Dienstleistung: 63% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

17,85 Millionen (2011) (Position: 34)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 17,4%
Industrie: 29,2%
Dienstleistungen: 53,4% (2005)

Arbeitslosenquote

12,4% (2011) (Position: 132)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



17% (2003)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 3,20%
Höchste: 27,2% (2008)
Verteilung des Familieneinkommens


34,2 (2008)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



4% (2011) (Position: 101)

Investition (brutto fixiert)



-2,6% vom BIP (2011) (Position: 94)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 92,24 Milliarden US$
Ausgaben: 100,6 Milliarden US$ (2011)

Staatsschulden

56,7% vom BIP (2011) (Position: 43)

Steuereinnahmen

18,1% vom BIP (2011) (Position: 171)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

6,9% (2011) (Position: 43)


Elektrizität
Produktion

141,8 Milliarden kWh (2009) (Position: 23)

Verbrauch

132,2 Milliarden kWh (2008) (Position: 23)

Exporte

9,594 Milliarden kWh (2009)

Importe

2,191 Milliarden kWh (2009)

Öl
Produktion

28.230 Barrel/Tag (2010) (Position: 72)

Verbrauch

564.500 Barrel/Tag (2010) (Position: 30)

Exporte

50.400 Barrel/Tag (2009) (Position: 77)

Importe

531.300 Barrel/Tag (2009) (Position: 22)

Reserven

96,38 Millionen Barrel (2009) (Position: 71)

Erdgas
Produktion

6,084 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 49)

Verbrauch

17,2 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 38)

Exporte

47 Millionen Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 47)

Importe

10,89 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 24)

Reserven

164,8 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 50)

Aktueller Kontostand

- 29,96 Milliarden US$ (2011) (Position: 181)

Exporte

197,1 Milliarden US$ (2011) (Position: 29)

Export-Partner

Deutschland 30%, Italien 6,1%, Frankreich 6%, das Vereinigte Königreich 5,4%, Tschechische Republik 4,3%, Niederlande 4,3%

Waren

Maschinenbau und Transportwesen 37,8%, industriell hergestellte Waren, 23,7%, Fertigwaren 17,1%, Nahrung und lebende Tiere 7,6% (2003)

Importe / Einfuhren

217,9 Milliarden US$ (2011) (Position: 22)

Import-Partner

Deutschland 24,4%, Italien 7,9%, Russland 7,3%, Frankreich 6,7%, China 4,6%

Waren

Transportwesen Maschinen und Geräte, Chemikalien, Erdöl, Textilien, landwirtschaftliche Erzeugnisse

Reserven in Devisen und Gold



116,9 Milliarden US$ (2011) (Position: 21)

Verschuldung im Ausland

306,9 Milliarden US$ (2011) (Position: 29)

Barbestände in Banknoten und Münzen

167,1 Milliarden US$ (2011)

Allgemeiner Geldbestand

289,9 Milliarden US$ (2011)

Bestand an inländischen Krediten

340,5 Milliarden US$ (2011)

Banken Zinssatz

8,2% (2011) (Position: 114)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

190,2 Milliarden US$ (2010) (Position: 36)

Bodennutzung

bebaubares Land 40,25%
ständige Ernten auf 1%
andere Landnutzung 58,75% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Kartoffeln, Früchte, Gemüse, Weizen, Geflügel, Eier, Schweinefleisch

Bewässerungsgebiet

1.160 qm2 (2003)
Erneuerbare Wasserreserven

63,1 km3 (2005)
Süßwasser

11,73 km3
(13%/79%/8%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Kohle, Schwefel, Kupfer, Erdgas, Silber, Salz, Bernstein, bebaubares Land

Industrien

Maschinenbau, Eisen und Stahl, Kohlebergbau, Chemikalien, Schiffsbau, Nahrungsverarbeitung, Glas, Getränke, Textilien

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Polen

Polens Wirtschaft wurde nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang durch die kommunistische Führung geprägt. Stahl, Bergbau, Schiffbau und Chemie waren die subventionierten Eckpfeiler einer staatlich orientierten Industrie. Die Landwirtschaft war und ist sehr bedeutend für kleine und mittelständige Betriebe, die meist in Familienbesitz sind.

Nach Streiks und Gründung freier Gewerkschaften wurden Anfang der Neunziger Jahre unter dem neuen Präsidenten Walesa die längst überfälligen Reformen und die Privatisierung begonnen. Doch die gigantischen Betriebe der Schwerindustrie aus der kommunistischen Ära sind nicht von heute auf morgen umzustrukturieren. So konnte nicht verhindert werden, dass die berühmte Danziger Werft 1996 wegen Bankrott schließen musste. Doch der Weg der Marktwirtschaft wurde weiterverfolgt. Schulden im Ausland wurden gestrichen, der polnische Zloty dem Welthandel geöffnet und internationale Investoren konnten gewonnen werden. Auch der Export konnte in den letzten 10 Jahren zum Wirtschaftswachstum Polens beitragen.

Doch die Folgen der Weltwirtschaftskrise sind auch hier zu spüren - die Inflationsrate bleibt nach wie vor hoch. Jetzt hofft ganz Polen auf positive Einflüsse durch die EU-Zugehörigkeit.
Landwirtschaft
Business
Bauwirtschaft