Bruttoinlandsprodukt (BIP)
nach Kaufkraftparität
$624,6 Milliarden (2007)
offizieller Wechselkurs
$418,1 Milliarden (2007)
reale Wachstums- /Steigerungsrate
6,5% (2007)
pro Kopf (PPP)
$16.200 (2007)
nach Wirtschaftszweigen
Landwirtschaft 4,1% Industrie 31,9% Dienstleistung 64% (2007)
Erwerbstätige Bevölkerung
17,01 Millionen (2007)
nach Tätigkeit
Landwirtschaft: 16,1% Industrie 29% Dienstleistung 54,9% (2002)
Arbeitslosenquote
12,8% (2007)
Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze
17% (2003)
Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen
Niedrigste 10%: 3,1% Höchste 10%: 27% (2002)
Verteilung des Familieneinkommens
36 (2005)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)
2,1% (2007)
Investition (brutto fixiert)
21,8% vom BIP (2007)
Budget/Kostenrahmen
Einnahmen $80,53 Milliarden Ausgaben $88,7 Milliarden (2007)
Staatsschulden
44,5% vom BIP (2007)
Industrielle Produktion Wachstumsrate
10% (2007)
Elektrizität
Produktion
146,2 Milliarden kWh (2005)
Verbrauch
120,4 Milliarden kWh (2005)
Exporte
16,19 Milliarden kWh (2005)
Importe
5,002 Milliarden kWh (2005)
Öl
Produktion
32.800 Barrel/Tag (2005)
Verbrauch
462.700 Barrel/Tag (2005)
Exporte
51.780 Barrel/Tag (2004)
Importe
480.300 Barrel/Tag (2004)
Reserven
96,38 Millionen Barrel (Januar 2006)
Erdgas
Produktion
5,828 Milliarden cu m (2005)
Verbrauch
15,58 Milliarden cu m (2005)
Exporte
42,2 Millionen cu m (2005)
Importe
10,01 Milliarden cu m (2005)
Reserven
158,1 Milliarden cu m (Januar 2006)
Aktueller Kontostand
$-18,13 Milliarden (2007)
Exporte
$137,9 Milliarden f.o.b. (2007)
Export-Partner
Deutschland 30%, Italien 6,1%, Frankreich 6%, das Vereinigte Königreich 5,4%, Tschechische Republik 4,3%, Niederlande 4,3%
Waren
Maschinenbau und Transportwesen 37,8%, industriell hergestellte Waren, 23,7%, Fertigwaren 17,1%, Nahrung und lebende Tiere 7,6% (2003)
Importe / Einfuhren
$150,7 Milliarden f.o.b. (2007)
Import-Partner
Deutschland 24,4%, Italien 7,9%, Russland 7,3%, Frankreich 6,7%, China 4,6%
Waren
Transportwesen Maschinen und Geräte, Chemikalien, Erdöl, Textilien, landwirtschaftliche Erzeugnisse
Wirtschaftshilfe - Empfänger/Bezieher
$1,524; Milliarden in der EU zur Verfügung stehende Fonds zur Strukturanpassung (2004)
Reserven in Devisen und Gold
$61,46 Milliarden (2007)
Verschuldung im Ausland
$187,8 Milliarden (2007)
Direktinvestitionen aus dem Ausland
$104,2 Milliarden (2006)
Direktinvestitionen in das Ausland
$10,68 Milliarden (2006)
Bodennutzung
bebaubares Land 40,25% ständige Ernten auf 1% andere Landnutzung 58,75% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte
Kartoffeln, Früchte, Gemüse, Weizen, Geflügel, Eier, Schweinefleisch
Bewässerungsgebiet
1.000 qm2 (2003)
Bodenschätze
Kohle, Schwefel, Kupfer, Erdgas, Silber, Salz, Bernstein, bebaubares Land
Industrien
Maschinenbau, Eisen und Stahl, Kohlebergbau, Chemikalien, Schiffsbau, Nahrungsverarbeitung, Glas, Getränke, Textilien
Finanzjahr
Kalenderjahr
Alle Angaben ohne Gewähr Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)
Wirtschaft
Afghanistan
Ägypten
Albanien
Algerien
Andorra
Angola
Antigua und Barbuda
Äquatorialguinea
Argentinien
Armenien
Aserbaidschan
Äthiopien
Australien
Bahamas
Bahrain
Bangladesch
Barbados
Belarus
Belgien
Belize
Benin
Bhutan
Bolivien
Bosnien und Herzegowina
Botsuana
Brasilien
Brunei
Bulgarien
Burkina Faso
Burundi
Chile
China
Costa Rica
Côte d'Ivoire
Dänemark
Deutschland
Dominica
Dominikanische Republik
Dschibuti
Ecuador
El Salvador
Eritrea
Estland
Fidschi
Finnland
Frankreich
Gabun
Gambia
Georgien
Ghana
Grenada
Griechenland
Grossbritannien
Guatemala
Guinea
Guinea-Bissau
Guyana
Haiti
Honduras
Indien
Indonesien
Irak
Iran
Irland
Island
Israel
Italien
Jamaika
Japan
Jemen
Jordanien
Serbien
Kambodscha
Kamerun
Kanada
Kap Verde
Kasachstan
Katar
Kenia
Kirgisistan
Kiribati
Kolumbien
Komoren
Kongo
Kongo Republik
Korea Volksrepublik
Korea, Republik
Kroatien
Kuba
Kuwait
Laos
Lesotho
Lettland
Libanon
Liberia
Lybien
Liechtenstein
Litauen
Luxemburg
Madagaskar
Malawi
Malaysia
Malediven
Mali
Malta
Marokko
Marshallinseln
Mauretanien
Mauritius
Mazedonien
Mexiko
Mikronesien
Moldau
Monaco
Mongolei
Mosambik
Myanmar
Namibia
Nauru
Nepal
Neuseeland
Nicaragua
Niederlande
Niger
Nigeria
Norwegen
Oman
Österreich
Pakistan
Palau
Panama
Papua-Neuguinea
Paraguay
Peru
Philippinen
Polen
Portugal
Ruanda
Rumänien
Russische Föderation
Salomonen
Sambia
Samoa
San Marino
São Tomé und Príncipe
Saudi-Arabien
Schweden
Schweiz
Senegal
Seychellen
Sierra Leone
Simbabwe
Singapur
Slowakei
Slowenien
Somalia
Spanien
Sri Lanka
St. Kitts und Nevis
St. Lucia
St. Vincent & Grenadinen
Südafrika
Sudan
Suriname
Swasiland
Syrien
Tadschikistan
Tansania
Thailand
Togo
Tonga
Trinidad und Tobago
Tschad
Tschechien
Tunesien
Türkei
Turkmenistan
Tuvalu
Uganda
Ukraine
Ungarn
Uruguay
Usbekistan
Vanuatu
Vatikanstadt
Venezuela
Ver. Arabische Emirate
USA
Vietnam
Zentralafrik. Republik
Zypern
Polen
Polens Wirtschaft wurde nach dem Zweiten Weltkrieg jahrzehntelang durch die kommunistische Führung geprägt. Stahl, Bergbau, Schiffbau und Chemie waren die subventionierten Eckpfeiler einer staatlich orientierten Industrie. Die Landwirtschaft war und ist sehr bedeutend für kleine und mittelständige Betriebe, die meist in Familienbesitz sind.
Nach Streiks und Gründung freier Gewerkschaften wurden Anfang der Neunziger Jahre unter dem neuen Präsidenten Walesa die längst überfälligen Reformen und die Privatisierung begonnen. Doch die gigantischen Betriebe der Schwerindustrie aus der kommunistischen Ära sind nicht von heute auf morgen umzustrukturieren. So konnte nicht verhindert werden, dass die berühmte Danziger Werft 1996 wegen Bankrott schließen musste. Doch der Weg der Marktwirtschaft wurde weiterverfolgt. Schulden im Ausland wurden gestrichen, der polnische Zloty dem Welthandel geöffnet und internationale Investoren konnten gewonnen werden. Auch der Export konnte in den letzten 10 Jahren zum Wirtschaftswachstum Polens beitragen.
Doch die Folgen der Weltwirtschaftskrise sind auch hier zu spüren - die Inflationsrate bleibt nach wie vor hoch. Jetzt hofft ganz Polen auf positive Einflüsse durch die EU-Zugehörigkeit.