Wirtschaft
Österreich
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

$319,7 Milliarden (2007)

offizieller Wechselkurs

$328,4 Milliarden (2007)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

3,3% (2007)

pro Kopf (PPP)

$39.000 (2007)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft 1,6%
Industrie 30,4%
Dienstleistung 67,3% (2007)

Erwerbstätige Bevölkerung

3,56 Millionen (2007)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 3%
Industrie 27%
Dienstleistung 70% (2005)

Arbeitslosenquote

4,3% (2007)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



5,9% (2004)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste 10%: 3,3%
Höchste 10%: 22,5% (2004)
Verteilung des Familieneinkommens


26 (2005)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



1,9% (2007)

Investition (brutto fixiert)



21,4% vom BIP (2007)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen $176,4 Milliarden
Ausgaben $178,3 Milliarden (2007)

Staatsschulden

61% vom BIP (2007)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

2,5% (2007)


Elektrizität
Produktion

61,02 Milliarden kWh (2005)

Verbrauch

60,25 Milliarden kWh (2005)

Exporte

17,73 Milliarden kWh (2005)

Importe

20,4 Milliarden kWh (2005)

Öl
Produktion

23.320 Barrel/Tag (2005)

Verbrauch

295.100 Barrel/Tag (2005)

Exporte

34.680 Barrel/Tag (2004)

Importe

157.500 Barrel/Tag (2005)

Reserven

62 Millionen Barrel (Januar 2006)

Erdgas
Produktion

1,57 Milliarden cu m (2005)

Verbrauch

9,217 Milliarden cu m (2005)

Exporte

936,1 Millionen cu m (2005)

Importe

9,063 Milliarden cu m (2005)

Reserven

14,39 Milliarden cu m (Januar 2006)

Aktueller Kontostand

$12,61 Milliarden (2007)

Exporte

$158,3 Milliarden f.o.b. (2007)

Export-Partner

Deutschland 32%, Italien 8,9%, USA 6%, Schweiz 4,8%, Frankreich 4,2%, Vereinigtes Königreich 4,2%

Waren

Maschinenbau und Ausrüstung, Kraftfahrzeuge und Teile, Papier und Pappe, Metallgüter, Chemikalien, Eisen und Stahl, Textilien, Nahrungsmittel

Importe / Einfuhren

$157,4 Milliarden f.o.b. (2007)

Import-Partner

Deutschland 46,3%, Italien 6,8%, Schweiz 4,3%

Waren

Transportwesen Maschinen und Ausrüstungen, verarbeitete Waren, Lebensmittel, Vieh, Schmier -

Wirtschaftshilfe - Empfänger/Bezieher

k.A.

Reserven in Devisen und Gold



$12,91 Milliarden (2006)

Verschuldung im Ausland

$752,5 Milliarden (2007)

Direktinvestitionen aus dem Ausland

$66,32 Milliarden (2006)

Direktinvestitionen in das Ausland

$74,89 Milliarden (2006)

Bodennutzung

bebaubares Land 16,59%
ständige Ernten auf 0,85%
andere Landnutzung 82,56% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Körner, Kartoffeln, Zuckerrüben, Wein, Obst, Molkereiprodukte, Rinder, Schweine, Geflügel, Holz

Bewässerungsgebiet

40 qm2 (2003)
Bodenschätze

Öl, Kohle, Braunkohle, Bauholz, Eisenerz, Kupfer, Zink, Antimon, Magnesium, Wolfram, Graphit, Salz, Wasserkraftanlagen

Industrien

Bau, Maschinerie, Fahrzeuge und Teile, Nahrung, Metalle, Chemikalien, Holz und Holz, Papier und Pappe, Kommunikationstechnologie, Tourismus

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Österreich

Die Wirtschaftsstruktur Österreichs ist sehr modern, die Industrie vielseitig. Ein hoher Anteil verstaatlichter Betriebe ist charakteristisch. Knapp die Hälfte der Staatsfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Man baut vor allem Getreide, Zuckerrüben und Kartoffeln an. Im Alpen- und Voralpengebiet herrschen Viehzucht und Milchwirtschaft vor. Holz wird vor allem aus der Steiermark und Kärnten exportiert; dort beträgt die Waldfläche jeweils mehr als 50 Prozent. An Bodenschätzen besitzt Österreich Braunkohle, Eisen-, Blei- und Zink-Erze, aber auch einiges an Erdöl und Erdgas. Magnesit kommt reichlich vor. Allerdings geht die Förderung durchweg leicht zurück. Die bedeutendsten Industriebetriebe gehören zur Eisen- und Stahlbranche, zum Maschinenbau, der chemischen und der Lebensmittelindustrie. In neuester Zeit spielt auch die Elektronik eine große Rolle. In Österreich ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftszweige, im Winter wie im Sommer. Auch der Städtetourismus gewinnt immer mehr an Bedeutung.
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