Quarz, Wasser, Bauholz, Wasserkraftanlagen, landschaftlich reizvolle Schönheit, kleine Ablagerungen von Braunkohle, Kupfer, Kobalt, Eisenerz
Industrien
Tourismus, Teppich, Textil, Reis, Jute, Zucker und Ölsaatmühlen, Zigarette, Zement und Ziegelstein- Produktion
Finanzjahr
1.6. Juli -1.5 Juli
Alle Angaben ohne Gewähr Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)
Wirtschaft
Nepal
Wichtigste Einkommensquelle des Landes ist die Landwirtschaft. Sie beschäftigt 90 Prozent der Erwerbstätigen und stellt gleichzeitig 55 Prozent des Nationaleinkommens. Für ein Land, das nur 20 Prozent seiner Fläche landwirtschaftlich nutzen kann, ist das eine beachtliche Leistung. Verglichen mit westlichen Maßstäben zählt Nepal zu den ärmsten Ländern der Welt. Das durchschnittliche Jahreseinkommen beträgt 170 US-Dollar. Aber die Nepalesen kommen durch, weil sie sich von der eigenen Landwirtschaft ernähren; zusätzliche Produkte werden im Tauschhandel erworben. Die Industrie ist bis jetzt unbedeutend, beschäftigt lediglich ein Prozent der Bevölkerung und erwirtschaftet 14 Prozent des Nationaleinkommens. Neben Öl- und Getreidemühlen, Jute- und Textilfabriken gibt es Betriebe, die Seife, Streichhölzer, Zigaretten und Likör herstellen. Baumaterialien werden sowohl in den traditionellen Ziegeleien als auch in neuen Zementfabriken hergestellt. Eine Bierfabrik kam als deutsche, eine Käsefabrik als schweizerische Entwicklungshilfe dazu. Die von der UNO seit 1961 geförderte Teppichknüpferei, die als Aufbauprogramm für die tibetischen Flüchtlinge ins Leben gerufen wurde, stellt heute einen beachtlichen Wirtschaftsfaktor dar. Bis 1948 war Nepal das größte bewohnte Land der Erde, das so gut wie keine Europäer oder Amerikaner kannten. Mit der Öffnung des Landes für den Tourismus im Jahre 1951 änderte sich das schlagartig. Heute kommen jährlich hunderttausende von Touristen nach Nepal. Die Einnahmen haben die kühnsten Erwartungen der nepalesischen Regierung übertroffen.