Alle Angaben ohne Gewähr Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)
Wirtschaft
Korea, Republik
Koreas bemerkenswerter wirtschaftlicher Aufschwung begann mit der Verabschiedung des ersten Fünfjahresplans zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 1962. Damals lag das Brutto-Pro-Kopf-Einkommen bei 82 US-Dollar. Exporte spielten keine nennenswerte Rolle. In den Jahren 1962 bis 1992 wuchs die koreanische Wirtschaft um durchschnittlich neun Prozent jährlich. Heute ist Korea die zwölftgrößte Wirtschaftsnation der Welt. 1996 wurde Korea Mitglied in der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung). Seine rasante wirtschaftliche Entwicklung ist darauf zurückzuführen, dass der Staat die Wirtschaft stark unterstützt hat, dass man eine exportorientierte Wachstumsstrategie verfolgt und einen besonderen Schwerpunkt auf die High-Tech Industrie gelegt hat sowie darauf, dass Korea über hoch qualifizierte Arbeitskräfte verfügt. Die Finanzkrise, die ganz Asien 1997 erfasst hatte, hat die Wirtschaft in Turbulenzen gebracht. Korea sah sich gezwungen, sich vom Weltwährungsfonds(IWF) mit Krediten helfen zu lassen. Es wurde ein umfassendes Umstrukturierungsprogramm auf dem Finanzsektor, im Bereich der Unternehmen und des öffentlichen Dienstes sowie auf dem Arbeitsmarkt auf den Weg gebracht. Ende 1999 wurde Korea bei der internationalen Bonitätspüberprüfung wieder als kreditwürdig eingestuft.
Korea ist auch für seine Stellung im IT-Bereich bekannt. Eine hochmoderne Informationsinfrastruktur wie das Breitband-Internet überspannt das ganze Land. Korea ist dabei, das Geschäftsklima immer weiter zu verbessern und verfolgt das Ziel, Handelsknotenpunkt von ganz Nordostasien zu werden.