Wirtschaft
Katar
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

181,7 Milliarden US$ (2011) (Position: 58)

offizieller Wechselkurs

173,2 Milliarden US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

18,7% (2011) (Position: 1)

pro Kopf (PPP)

102.700 US$ (2011) (Position: 2)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 0,10%
Industrie: 73%
Dienstleistung: 26,9% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

1,241 Millionen (2011) (Position: 137)

nach Tätigkeit

k.A.

Arbeitslosenquote

0,4% (2011) (Position: 2)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



k.A.

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 1,30%
Höchste: 35,9% (2007)
Verteilung des Familieneinkommens


k.A.
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



2,8% (2011) (Position: 45)

Investition (brutto fixiert)



17,8% vom BIP (2011) (Position: 5)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 74,29 Milliarden US$
Ausgaben: 51,21 Milliarden US$ (2011)

Staatsschulden

8,9% vom BIP (2011) (Position: 121)

Steuereinnahmen

39,7% vom BIP (2011) (Position: 46)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

27,1% (2010) (Position: 2)


Elektrizität
Produktion

19,18 Milliarden kWh (2009) (Position: 73)

Verbrauch

18,79 Milliarden kWh (2008) (Position: 72)

Exporte

0 kWh (2009)

Importe

0 kWh (2009)

Öl
Produktion

1,437 Millionen Barrel/Tag (2010) (Position: 20)

Verbrauch

166.000 Barrel/Tag (2010) (Position: 61)

Exporte

1,038 Millionen Barrel/Tag (2009) (Position: 22)

Importe

4.108 Barrel/Tag (2009) (Position: 165)

Reserven

25,38 Milliarden Barrel (2010) (Position: 12)

Erdgas
Produktion

116,7 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 6)

Verbrauch

21,89 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 34)

Exporte

94,81 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 3)

Importe

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 114)

Reserven

25,37 Billionen Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 3)

Aktueller Kontostand

76,37 Milliarden US$ (2011) (Position: 7)

Exporte

104,3 Milliarden US$ (2011) (Position: 37)

Export-Partner

Japan 41,9%, Südkorea 15,8%, Singapur 9,1%, Indien 5,4%

Waren

verflüssigtes Erdgas (LNG), Petroleumprodukte, Dünger, Stahl

Importe / Einfuhren

25,33 Milliarden US$ (2011) (Position: 67)

Import-Partner

Frankreich 26,6%, USA 9,5%, Saudi-Arabien 9,4%, VAE 6,3%, Deutschland 5,2%, Japan 5,2%, Vereinigtes Königreich 5,1%

Waren

Transportwesen Maschinen und Ausrüstungen, Lebensmittel, Chemikalien

Reserven in Devisen und Gold



20,39 Milliarden US$ (2011) (Position: 58)

Verschuldung im Ausland

82,05 Milliarden US$ (2011) (Position: 48)

Barbestände in Banknoten und Münzen

23,5 Milliarden US$ (2011)

Allgemeiner Geldbestand

89,59 Milliarden US$ (2011)

Bestand an inländischen Krediten

102,6 Milliarden US$ (2011)

Banken Zinssatz

6% (2011) (Position: 128)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

123,6 Milliarden US$ (2010) (Position: 45)

Bodennutzung

bebaubares Land 1,64%
ständige Ernten auf 0,27%
andere Landnutzung 98,09% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Früchte, Gemüse, Geflügel, Molkereiprodukte, Rindfleisch, Fisch

Bewässerungsgebiet

130 qm2 (2002)
Erneuerbare Wasserreserven

0,1 km3 (1997)
Süßwasser

0,29 km3
(24%/3%/72%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Petroleum, Erdgas, Fisch

Industrien

Rohölproduktion und -verfeinerung, Ammoniak, Dünger, petrochemische Erzeugnise, Stahlverstärkungstäbe, Zement, Schiffsreparatur

Finanzjahr

1. April - 31. März

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Katar

Katar wurde reich durch Erdöl. Bereits in den 30er Jahren wurde Öl gefunden, doch planmäßig gefördert wird es erst seit 1949. Neuerdings wurde im Norden der Halbinsel auch Erdgas entdeckt. Aber es gibt auch noch andere Bodenschätze: Kalkstein-, Kies- und Gipsvorkommen. Das Erdöl machte es möglich, eine Reihe von Industriezentren anzulegen, das letzte in Ras Lavan. Diese Anlagen dienen der Grundstoff- und Schwerindustrie (Eisen und Stahl), der Herstellung organischer Düngemittel und der Petrochemie. Es sind überwiegend staatliche Unternehmen. Die leichte bis mittlere Industrie ist in der Hand von Privatleuten. Seine vordringlichen Aufgaben sieht der Staat darin, mit den reich fließenden Geldern der Bevölkerung einen besseren Standard zu verschaffen, auch Bildungsmöglichkeiten auf allen Ebenen auszubauen und, nicht zuletzt, die Infrastruktur zu verbessern: Straßen, Elektrizität, Wasser und moderne Telekommunikation. Auf diesen Gebieten ist in Katar schon viel Positives geschehen. Hilfsbedürftige bekommen eine Art Rente, und die sehr gute medizinische Versorgung ist kostenlos. Um nicht völlig vom Erdöl abhängig zu sein, sollen auch die landwirtschaftliche Produktion, der Fischfang und die Viehwirtschaft gefördert werden. Doch wird es trotz ehrgeiziger Regierungsprojekte lange dauern, bis die Inlandsversorgung stabil ist. Der Boden gibt zu wenig her. Bis jetzt kann, trotz künstlicher Bewässerung durch Meerwasser-Entsalzungsanlagen, kaum ein Prozent des Gebietes landwirtschaftlich genutzt werden. Man baut dort vor allem Tomaten, Kürbisse, Getreide, Datteln, Gemüse und Zitrusfrüchte an.
Landwirtschaft
Business
Bauwirtschaft