Wirtschaft
Italien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

$1,8 Billionen (2007)

offizieller Wechselkurs

$1,862 Billionen (2007)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

1,9% (2007)

pro Kopf (PPP)

$31.000 (2007)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft 1,9%
Industrie 28,8%
Dienstleistung 69,3% (2007)

Erwerbstätige Bevölkerung

24,86 Millionen (2007)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 5%
Industrie 32%
Dienstleistung 63% (2001)

Arbeitslosenquote

6,7% (2007)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



k.A.

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste 10%: 2,3%
Höchste 10%: 26,8% (2000)
Verteilung des Familieneinkommens


33 (2005)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



1,7% (2007)

Investition (brutto fixiert)



20,6% vom BIP (2007)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen $976 Milliarden
Ausgaben $1,029 Milliardenen (2007)

Staatsschulden

105,6% vom BIP (2007)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

1,3% (2007)


Elektrizität
Produktion

278,5 Milliarden kWh (2005)

Verbrauch

307,1 Milliarden kWh (2005)

Exporte

1,109 Milliarden kWh (2005)

Importe

50,26 Milliarden kWh (2005)

Öl
Produktion

164.800 Barrel/Tag (2005)

Verbrauch

1,732 Millionen Barrel/Tag (2005)

Exporte

521.400 Barrel/Tag (2004)

Importe

2,182 Millionen Barrel/Tag (2004)

Reserven

621,7 Millionen Barrel (Januar 2006)

Erdgas
Produktion

11,49 Milliarden cu m (2005)

Verbrauch

82,64 Milliarden cu m (2005)

Exporte

379,8 Millionen cu m (2005)

Importe

70,45 Milliarden cu m (2005)

Reserven

217,3 Milliarden cu m (Januar 2006)

Aktueller Kontostand

$-57,94 Milliarden (2007)

Exporte

$474,8 Milliarden f.o.b. (2007)

Export-Partner

Deutschland 13,6%, Frankreich 12,3%, USA 8%, Spanien 7,2%, Vereinigtes Königreich 6,9%, Schweiz 4,2%

Waren

Maschinelle Produkte, Textilien und Kleidung, Maschinenbau, Kraftfahrzeuge, Transportwesen, Chemikalien, Nahrung, Getränke und Tabaks, Minerale

Importe / Einfuhren

$483,6 Milliarden f.o.b. (2007)

Import-Partner

Deutschland 18%, Frankreich 10,9%, Niederlande 5,9%, Spanien 4,6%, Belgien 4,4%, Vereinigtes Königreich 4,3%, China 4,2%

Waren

Engineering-Produkte, Chemie, Transportwesen Geräte, Energie-Produkten, Mineralien und NE-Metalle, Textilien und Bekleidung, Lebensmittel, Getränke und Tabak

Wirtschaftshilfe - Empfänger/Bezieher

k.A.

Reserven in Devisen und Gold



$69 Milliarden (2007)

Verschuldung im Ausland

$2,345 Billionen (2007)

Direktinvestitionen aus dem Ausland

$294,8 Milliarden (2006)

Direktinvestitionen in das Ausland

$375,8 Milliarden (2006)

Bodennutzung

bebaubares Land 26,41%
ständige Ernten auf 9,09%
andere Landnutzung 64,5% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Früchte, Gemüse, Weintrauben, Kartoffeln, Zuckerrüben, Sojabohnen, Korn, Oliven, Rindfleisch, Molkereiprodukte, Fisch

Bewässerungsgebiet

27.500 qm2 (2003)
Bodenschätze

Kohle, Quecksilber, Zink, Marmor, Asbest, Bimsstein, fluorospar, Pyrit (Schwefel), Erdgas und Reserven an Rohölprodukte, Fisch, bebaubares Land

Industrien

Tourismus, Maschinerie, Eisen und Stahl, Chemikalien, Nahrungsverarbeitung, Textilien, Kraftfahrzeuge, Kleidung, Fußbekleidung, Keramik

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Italien

Die Industrie, der Tourismus und die Landwirtschaft sind die drei Standbeine der italienischen Wirtschaft. Viele Produkte Italiens sind weltberühmt und Firmennamen wie Fiat oder Benetton stehen für das Label "Made in Italy". Über die Hälfte der Fläche Italiens wird für die Agrarwirtschaft eingesetzt. Allen voran der Obstanbau mit Oliven, Äpfeln, Orangen oder Datteln bis hin zu Feldfrüchte wie Tomaten, Artischocken, Rüben oder Mais sind für das Bruttosozialprodukt bedeutend. Das Sonnenland im Süden Europas rangiert ebenso bei der Herstellung und Export von Wein in der Welt ganz vorn. Aber auch der Käse ist berühmt: Gorgonzola, Pecorino und Parmesan sind erfolgreiche Exportschlager.

Ein großes Problem Italiens stellt das starke Gefälle des Nordens zum Süden dar, wo fast dreimal mehr Arbeitslose auf der Suche nach neuen Jobs sind. Inwieweit die organisierte Kriminalität bzw. die Mafia überall mitmischt, kann nur geraten werden. Industrielles Zentrum ist dagegen Mailand und die Umgebung. Viele Italiener erhoffen sich dort Arbeit in den vielen kleinen und mittelständigen Betrieben oder im Tourismus. Erst spät wurden grosse staatliche Konzerne z.B. in den Bereichen Telekommuniation, Stahl, Elektronik oder Luftfahrt privatisiert. Man erhofft sich dadurch mehr Wettbewerb und mehr Innovation auch im Vergleich zu den anderen EU-Ländern. Nennenswerte Bodenschätze sind Erdgas und Petroleum. Da aber auch in Italien der Staat und die Städte verschuldet sind, lässt ein deutliches Wirtschaftswachstum noch auf sich warten.
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