Wirtschaft
Italien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

1,822 Billionen US$ (2011) (Position: 11)

offizieller Wechselkurs

2,246 Billionen US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

0,4% (2011) (Position: 194)

pro Kopf (PPP)

30.100 US$ (2011) (Position: 45)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 2%
Industrie: 24,70%
Dienstleistung: 73,4% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

25,08 Millionen (2011) (Position: 26)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 3,9%
Industrie: 28,3%
Dienstleistungen: 67,8% (2011)

Arbeitslosenquote

8,4% (2011) (Position: 99)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



k.A.

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 2,30%
Höchste: 26,8% (2000)
Verteilung des Familieneinkommens


32 (2006)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



2,8% (2011) (Position: 47)

Investition (brutto fixiert)



-3,6% vom BIP (2011) (Position: 116)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 1,025 Billionen US$
Ausgaben: 1,112 Billionen US$ (2011)

Staatsschulden

120,1% vom BIP (2011) (Position: 8)

Steuereinnahmen

46,4% vom BIP (2011) (Position: 24)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

0,2% (2011) (Position: 147)


Elektrizität
Produktion

290,7 Milliarden kWh (2010) (Position: 13)

Verbrauch

309,9 Milliarden kWh (2010) (Position: 13)

Exporte

1,826 Milliarden kWh (2010)

Importe

4,599 Milliarden kWh (2010)

Öl
Produktion

151.800 Barrel/Tag (2010) (Position: 45)

Verbrauch

1,528 Millionen Barrel/Tag (2010) (Position: 16)

Exporte

529.100 Barrel/Tag (2009) (Position: 28)

Importe

1,8 Millionen Barrel/Tag (2009) (Position: 11)

Reserven

476,5 Millionen Barrel (2010) (Position: 50)

Erdgas
Produktion

8,4 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2011) (Position: 45)

Verbrauch

77,8 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2011) (Position: 11)

Exporte

139 Millionen Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 46)

Importe

70,2 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2011) (Position: 5)

Reserven

63,57 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 62)

Aktueller Kontostand

- 77,8 Milliarden US$ (2011) (Position: 191)

Exporte

522 Milliarden US$ (2011) (Position: 9)

Export-Partner

Deutschland 13,6%, Frankreich 12,3%, USA 8%, Spanien 7,2%, Vereinigtes Königreich 6,9%, Schweiz 4,2%

Waren

Maschinelle Produkte, Textilien und Kleidung, Maschinenbau, Kraftfahrzeuge, Transportwesen, Chemikalien, Nahrung, Getränke und Tabaks, Minerale

Importe / Einfuhren

556,4 Milliarden US$ (2011) (Position: 8)

Import-Partner

Deutschland 18%, Frankreich 10,9%, Niederlande 5,9%, Spanien 4,6%, Belgien 4,4%, Vereinigtes Königreich 4,3%, China 4,2%

Waren

Engineering-Produkte, Chemie, Transportwesen Geräte, Energie-Produkten, Mineralien und NE-Metalle, Textilien und Bekleidung, Lebensmittel, Getränke und Tabak

Reserven in Devisen und Gold



158,9 Milliarden US$ (2010) (Position: 16)

Verschuldung im Ausland

2,684 Billionen US$ (Juni 2011) (Position: 7)

Barbestände in Banknoten und Münzen

1,265 Billionen US$ (2011)

Allgemeiner Geldbestand

2,269 Billionen US$ (2011)

Bestand an inländischen Krediten

3,469 Billionen US$ (2011)

Banken Zinssatz

4,5% (2011) (Position: 167)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

318,1 Milliarden US$ (2010) (Position: 25)

Bodennutzung

bebaubares Land 26,41%
ständige Ernten auf 9,09%
andere Landnutzung 64,5% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Früchte, Gemüse, Weintrauben, Kartoffeln, Zuckerrüben, Sojabohnen, Korn, Oliven, Rindfleisch, Molkereiprodukte, Fisch

Bewässerungsgebiet

39.500 qm2 (2003)
Erneuerbare Wasserreserven

175 km3 (2005)
Süßwasser

41,98 km3
(18%/37%/45%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Kohle, Quecksilber, Zink, Marmor, Asbest, Bimsstein, fluorospar, Pyrit (Schwefel), Erdgas und Reserven an Rohölprodukte, Fisch, bebaubares Land

Industrien

Tourismus, Maschinerie, Eisen und Stahl, Chemikalien, Nahrungsverarbeitung, Textilien, Kraftfahrzeuge, Kleidung, Fußbekleidung, Keramik

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Italien

Die Industrie, der Tourismus und die Landwirtschaft sind die drei Standbeine der italienischen Wirtschaft. Viele Produkte Italiens sind weltberühmt und Firmennamen wie Fiat oder Benetton stehen für das Label "Made in Italy". Über die Hälfte der Fläche Italiens wird für die Agrarwirtschaft eingesetzt. Allen voran der Obstanbau mit Oliven, Äpfeln, Orangen oder Datteln bis hin zu Feldfrüchte wie Tomaten, Artischocken, Rüben oder Mais sind für das Bruttosozialprodukt bedeutend. Das Sonnenland im Süden Europas rangiert ebenso bei der Herstellung und Export von Wein in der Welt ganz vorn. Aber auch der Käse ist berühmt: Gorgonzola, Pecorino und Parmesan sind erfolgreiche Exportschlager.

Ein großes Problem Italiens stellt das starke Gefälle des Nordens zum Süden dar, wo fast dreimal mehr Arbeitslose auf der Suche nach neuen Jobs sind. Inwieweit die organisierte Kriminalität bzw. die Mafia überall mitmischt, kann nur geraten werden. Industrielles Zentrum ist dagegen Mailand und die Umgebung. Viele Italiener erhoffen sich dort Arbeit in den vielen kleinen und mittelständigen Betrieben oder im Tourismus. Erst spät wurden grosse staatliche Konzerne z.B. in den Bereichen Telekommuniation, Stahl, Elektronik oder Luftfahrt privatisiert. Man erhofft sich dadurch mehr Wettbewerb und mehr Innovation auch im Vergleich zu den anderen EU-Ländern. Nennenswerte Bodenschätze sind Erdgas und Petroleum. Da aber auch in Italien der Staat und die Städte verschuldet sind, lässt ein deutliches Wirtschaftswachstum noch auf sich warten.
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