Deutschland 13,6%, Frankreich 12,3%, USA 8%, Spanien 7,2%, Vereinigtes Königreich 6,9%, Schweiz 4,2%
Waren
Maschinelle Produkte, Textilien und Kleidung, Maschinenbau, Kraftfahrzeuge, Transportwesen, Chemikalien, Nahrung, Getränke und Tabaks, Minerale
Importe / Einfuhren
$483,6 Milliarden f.o.b. (2007)
Import-Partner
Deutschland 18%, Frankreich 10,9%, Niederlande 5,9%, Spanien 4,6%, Belgien 4,4%, Vereinigtes Königreich 4,3%, China 4,2%
Waren
Engineering-Produkte, Chemie, Transportwesen Geräte, Energie-Produkten, Mineralien und NE-Metalle, Textilien und Bekleidung, Lebensmittel, Getränke und Tabak
Wirtschaftshilfe - Empfänger/Bezieher
k.A.
Reserven in Devisen und Gold
$69 Milliarden (2007)
Verschuldung im Ausland
$2,345 Billionen (2007)
Direktinvestitionen aus dem Ausland
$294,8 Milliarden (2006)
Direktinvestitionen in das Ausland
$375,8 Milliarden (2006)
Bodennutzung
bebaubares Land 26,41% ständige Ernten auf 9,09% andere Landnutzung 64,5% (2005)
Alle Angaben ohne Gewähr Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)
Wirtschaft
Italien
Die Industrie, der Tourismus und die Landwirtschaft sind die drei Standbeine der italienischen Wirtschaft. Viele Produkte Italiens sind weltberühmt und Firmennamen wie Fiat oder Benetton stehen für das Label "Made in Italy". Über die Hälfte der Fläche Italiens wird für die Agrarwirtschaft eingesetzt. Allen voran der Obstanbau mit Oliven, Äpfeln, Orangen oder Datteln bis hin zu Feldfrüchte wie Tomaten, Artischocken, Rüben oder Mais sind für das Bruttosozialprodukt bedeutend. Das Sonnenland im Süden Europas rangiert ebenso bei der Herstellung und Export von Wein in der Welt ganz vorn. Aber auch der Käse ist berühmt: Gorgonzola, Pecorino und Parmesan sind erfolgreiche Exportschlager.
Ein großes Problem Italiens stellt das starke Gefälle des Nordens zum Süden dar, wo fast dreimal mehr Arbeitslose auf der Suche nach neuen Jobs sind. Inwieweit die organisierte Kriminalität bzw. die Mafia überall mitmischt, kann nur geraten werden. Industrielles Zentrum ist dagegen Mailand und die Umgebung. Viele Italiener erhoffen sich dort Arbeit in den vielen kleinen und mittelständigen Betrieben oder im Tourismus. Erst spät wurden grosse staatliche Konzerne z.B. in den Bereichen Telekommuniation, Stahl, Elektronik oder Luftfahrt privatisiert. Man erhofft sich dadurch mehr Wettbewerb und mehr Innovation auch im Vergleich zu den anderen EU-Ländern. Nennenswerte Bodenschätze sind Erdgas und Petroleum. Da aber auch in Italien der Staat und die Städte verschuldet sind, lässt ein deutliches Wirtschaftswachstum noch auf sich warten.