Wirtschaft
China
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

11,29 Billionen US$ (2011) (Position: 3)

offizieller Wechselkurs

6,989 Billionen US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

9,2% (2011) (Position: 7)

pro Kopf (PPP)

8.400 US$ (2011) (Position: 120)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 10,10%
Industrie: 46,80%
Dienstleistung: 43,1% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

795,5 Millionen (Position: 1)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 36,7%
Industrie: 28,7%
Dienstleistungen: 34,6% (2008)

Arbeitslosenquote

6,5% (2011) (Position: 70)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



13,40%

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 3,50%
Höchste: 15%
Verteilung des Familieneinkommens


48 (2009)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



5,4% (2011) (Position: 132)

Investition (brutto fixiert)



-1,2% vom BIP (2011) (Position: 63)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 1,646 Billionen US$
Ausgaben: 1,729 Billionen US$ (2011)

Staatsschulden

43,5% vom BIP (2011) (Position: 66)

Steuereinnahmen

23,6% vom BIP (2011) (Position: 130)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

13,9% (2011) (Position: 6)


Elektrizität
Produktion

4,604 Trillion kWh (2011) (Position: 1)

Verbrauch

4,693 Trillion kWh (2011) (Position: 1)

Exporte

19,06 Milliarden kWh (2010)

Importe

55,45 Milliarden kWh (2010)

Öl
Produktion

4,073 Millionen Barrel/Tag (2011) (Position: 5)

Verbrauch

9,4 Millionen Barrel/Tag (2011) (Position: 3)

Exporte

506.500 Barrel/Tag (2011) (Position: 29)

Importe

5,08 Millionen Barrel/Tag (2011) (Position: 3)

Reserven

14,8 Milliarden Barrel (2010) (Position: 14)

Erdgas
Produktion

102,5 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2011) (Position: 8)

Verbrauch

129 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2011) (Position: 5)

Exporte

3,21 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2011) (Position: 33)

Importe

30 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2011) (Position: 12)

Reserven

800 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 29)

Aktueller Kontostand

280,6 Milliarden US$ (2011) (Position: 1)

Exporte

1,898 Billionen US$ (2011) (Position: 1)

Export-Partner

USA 21,1%, Hongkong 17%, Japan 12,4%, Südkorea 4,7%, Deutschland 4%

Waren

Maschinenbau, elektrische Produkte, Datenverarbeitungsausrüstung, Bekleidung, Textil, Stahl, Mobiltelefone

Importe / Einfuhren

1,743 Billionen US$ (2011) (Position: 3)

Import-Partner

Japan 16,8%, Taiwan 11,4%, Südkorea 11,1%, USA 8%, Deutschland 5,4%

Waren

Maschinen und Ausrüstungen, Erdöl und mineralische Brennstoffe, Kunststoffe, LED-Bildschirme, Geräte zur Verarbeitung von Daten, optische und medizinische Geräte, Organische Chemie, Stahl, Kupfer

Reserven in Devisen und Gold



3,236 trillion (2011) (Position: 1)

Verschuldung im Ausland

697,2 Milliarden US$ (September 2011) (Position: 19)

Barbestände in Banknoten und Münzen

4,599 Billionen US$ (2011)

Allgemeiner Geldbestand

13,52 Billionen US$ (2011)

Bestand an inländischen Krediten

10,72 Billionen US$ (2011)

Banken Zinssatz

6,56% (2011) (Position: 144)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

3,408 Billionen US$ (2011) (Position: 3)

Bodennutzung

bebaubares Land 14,86%
ständige Ernten auf 1,27%
andere Landnutzung 83,87% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Reis, Weizen, Kartoffeln, Korn, Erdnüsse, Tee, Hirse, Gerste, Äpfel, Baumwolle, Ölsaat, Schweinefleisch, Fisch

Bewässerungsgebiet

641.410 qm2 (2003)
Erneuerbare Wasserreserven

2.829,6 km3 (1999)
Süßwasser

549,76 km3
(7%/26%/68%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Kohle, Eisenerz, Petroleum, Erdgas, Quecksilber, Zinn, Wolfram, Antimon, Mangan, Molybdän, Vanadium, Magneteisenstein, Aluminium, Zink, Uran, Potential an Wasserkraft (größte in der Welt)

Industrien

Bergbau- und Erzverarbeitung, Eisen, Stahl, Aluminium und andere Metalle, Kohle, Maschinenbau, Waffen, Textilien, Petroleum, Zement, Chemikalien, Dünger, Verbraucherprodukte einschließlich Fußbekleidung, Spielzeuge und Elektronik, Nahrungsmittelverarbeitung; Transportwesenausrüstung, einschließlich der Automobilezulieferung, Lokomotiven, Schiffe und des Flugzeuge, Nachrichtentechnik, kommerzielle Weltraumprojekte und Satelliten

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


China

Das Boom-Land China macht auf dem Weg von der zentralen Marktwirtschaft zu einem marktorientierten Wirtschafts-System große Fortschritte. Wachstumsraten von jährlich über 8 Prozent belegen das rasante Tempo - allerdings immer mit der Gefahr steigender Inflationsraten. Viele Betriebe bleiben zwar nachwievor in Staatsbesitz, die Firmenleitung erhalten aber immer mehr Freiheiten. Die Privatisierung des riesigen Staatssektors wird vorangetrieben. Der Binnenmarkt mit mehr als 1,2 Milliarden Konsumenten sorgt für eine stetig anhaltende Nachfrage und die Exportgeschäfte florieren.

Das Land besitzt nahezu alle wichtigen Rohstoffe wie Erdöl, Steinkohle oder Eisenerz und trotzdem wird zusätzlich importiert. Zu den aufsteigenden chinesischen Industriezweigen gehören u.a. der Maschinenbau, der Fahrzeugbau, die Textilindustrie. Aber auch die Bereiche Baustoffe, Metallverarbeitung, Chemie und Elektrotechnik können steigenden Zahlen vermelden.

Für die landwirtschaftlichen Nutzung werden zehn Prozent der Landfläche gebraucht, deren Produktion hauptsächlich dem eigenen Markt dient. Man baut vor allem Getreide an (Reis, Weizen, Mais), aber auch Baumwolle, Jute, Hanf, Zuckerrüben, Tee, Tabak, Obst und Gemüse. Drei Ernten pro Jahr sind keine Seltenheit. Hinzukommt die massenhafte Zucht und der Genuss von Schweine- und Geflügelfleisch.

Der Tourismus steigt in China auch aufgrund der vereinfachten Einreisemöglichkeiten der letzten 25 Jahre. Die schwierigenden Verkehrsbedingungen in dem weiten Land sind noch ein großes Problem. Vorwiegend werden die Großstädte Hongkong und Peking besucht. In Shanghai lassen sich immer mehr ausländische Firmen nieder wie Siemens, Hewlett Packard oder Toshiba. Das "zweite Hongkong" im Reich der Mitte bricht alle Rekorde vom Immobilienbau bis Investitionsaufkommen.

Leider erreicht der Wachstum und der Reichtum nicht alle Provinzen Chinas. Dies führt zur steigender Arbeitslosigkeit auf dem Land und zur Abwanderung in die Städte. Die Löhne steigen vielerorts nicht mit der Wachstumrate, was für viele Familien zu Überlebensproblemen führt.
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