Japan 16,8%, Taiwan 11,4%, Südkorea 11,1%, USA 8%, Deutschland 5,4%
Waren
Maschinen und Ausrüstungen, Erdöl und mineralische Brennstoffe, Kunststoffe, LED-Bildschirme, Geräte zur Verarbeitung von Daten, optische und medizinische Geräte, Organische Chemie, Stahl, Kupfer
Wirtschaftshilfe - Empfänger/Bezieher
$1,757 Milliarden (2005)
Reserven in Devisen und Gold
$1,493 Billionen (2007)
Verschuldung im Ausland
$363 Milliarden (2007)
Direktinvestitionen aus dem Ausland
$699,5 Milliarden (2006)
Direktinvestitionen in das Ausland
$75 Milliarden (2006)
Bodennutzung
bebaubares Land 14,86% ständige Ernten auf 1,27% andere Landnutzung 83,87% (2005)
Kohle, Eisenerz, Petroleum, Erdgas, Quecksilber, Zinn, Wolfram, Antimon, Mangan, Molybdän, Vanadium, Magneteisenstein, Aluminium, Zink, Uran, Potential an Wasserkraft (größte in der Welt)
Industrien
Bergbau- und Erzverarbeitung, Eisen, Stahl, Aluminium und andere Metalle, Kohle, Maschinenbau, Waffen, Textilien, Petroleum, Zement, Chemikalien, Dünger, Verbraucherprodukte einschließlich Fußbekleidung, Spielzeuge und Elektronik, Nahrungsmittelverarbeitung; Transportwesenausrüstung, einschließlich der Automobilezulieferung, Lokomotiven, Schiffe und des Flugzeuge, Nachrichtentechnik, kommerzielle Weltraumprojekte und Satelliten
Finanzjahr
Kalenderjahr
Alle Angaben ohne Gewähr Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)
Wirtschaft
China
Das Boom-Land China macht auf dem Weg von der zentralen Marktwirtschaft zu einem marktorientierten Wirtschafts-System große Fortschritte. Wachstumsraten von jährlich über 8 Prozent belegen das rasante Tempo - allerdings immer mit der Gefahr steigender Inflationsraten. Viele Betriebe bleiben zwar nachwievor in Staatsbesitz, die Firmenleitung erhalten aber immer mehr Freiheiten. Die Privatisierung des riesigen Staatssektors wird vorangetrieben. Der Binnenmarkt mit mehr als 1,2 Milliarden Konsumenten sorgt für eine stetig anhaltende Nachfrage und die Exportgeschäfte florieren.
Das Land besitzt nahezu alle wichtigen Rohstoffe wie Erdöl, Steinkohle oder Eisenerz und trotzdem wird zusätzlich importiert. Zu den aufsteigenden chinesischen Industriezweigen gehören u.a. der Maschinenbau, der Fahrzeugbau, die Textilindustrie. Aber auch die Bereiche Baustoffe, Metallverarbeitung, Chemie und Elektrotechnik können steigenden Zahlen vermelden.
Für die landwirtschaftlichen Nutzung werden zehn Prozent der Landfläche gebraucht, deren Produktion hauptsächlich dem eigenen Markt dient. Man baut vor allem Getreide an (Reis, Weizen, Mais), aber auch Baumwolle, Jute, Hanf, Zuckerrüben, Tee, Tabak, Obst und Gemüse. Drei Ernten pro Jahr sind keine Seltenheit. Hinzukommt die massenhafte Zucht und der Genuss von Schweine- und Geflügelfleisch.
Der Tourismus steigt in China auch aufgrund der vereinfachten Einreisemöglichkeiten der letzten 25 Jahre. Die schwierigenden Verkehrsbedingungen in dem weiten Land sind noch ein großes Problem. Vorwiegend werden die Großstädte Hongkong und Peking besucht.
In Shanghai lassen sich immer mehr ausländische Firmen nieder wie Siemens, Hewlett Packard oder Toshiba. Das "zweite Hongkong" im Reich der Mitte bricht alle Rekorde vom Immobilienbau bis Investitionsaufkommen.
Leider erreicht der Wachstum und der Reichtum nicht alle Provinzen Chinas. Dies führt zur steigender Arbeitslosigkeit auf dem Land und zur Abwanderung in die Städte. Die Löhne steigen vielerorts nicht mit der Wachstumrate, was für viele Familien zu Überlebensproblemen führt.