Wirtschaft
China
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

$7,043 Billionen (2007)

offizieller Wechselkurs

$2,879 Billionen (2007)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

11,4% (2007)

pro Kopf (PPP)

$5.300 (2007)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft 11%
Industrie 49,5%
Dienstleistung 39,5%

Erwerbstätige Bevölkerung

803,3 Millionen (2007)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 43%
Industrie 25%
Dienstleistung 32% (2006)

Arbeitslosenquote

6,1% in Stadtgebieten; substantielle Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung in landlächen Gebieten (2006)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



8%

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste 10%: 1,6%
Höchste 10%: 34,9% (2004)
Verteilung des Familieneinkommens


46,9 (2004)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



4,7% (2007)

Investition (brutto fixiert)



42,2% vom BIP (2007)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen $640,6 Milliarden
Ausgaben $634,6 Milliarden (2007)

Staatsschulden

18,9% vom BIP (2007)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

12,9% (2007)


Elektrizität
Produktion

2,866 Billionen kWh (2006)

Verbrauch

2,859 Billionen kWh (2006)

Exporte

11,27 Milliarden kWh (2006)

Importe

5,39 Milliarden kWh (2006)

Öl
Produktion

3,71 Millionen Barrel/Tag (2006)

Verbrauch

7 Millionen Barrel/Tag (2006)

Exporte

375.800 Barrel/Tag (2006)

Importe

3,646 Millionen Barrel/Tag (2006)

Reserven

16,3 Milliarden Barrel (Januar 2006)

Erdgas
Produktion

58,6 Milliarden cu m (2006)

Verbrauch

55,6 Milliarden cu m (2006)

Exporte

2,874 Milliarden cu m (2006)

Importe

976 Millionen cu m (2006)

Reserven

2,45 Billionen cu m (2006)

Aktueller Kontostand

$363,3 Milliarden (2007)

Exporte

$1,221 Billionen f.o.b. (2007)

Export-Partner

USA 21,1%, Hongkong 17%, Japan 12,4%, Südkorea 4,7%, Deutschland 4%

Waren

Maschinenbau, elektrische Produkte, Datenverarbeitungsausrüstung, Bekleidung, Textil, Stahl, Mobiltelefone

Importe / Einfuhren

$917,4 Milliarden f.o.b. (2007)

Import-Partner

Japan 16,8%, Taiwan 11,4%, Südkorea 11,1%, USA 8%, Deutschland 5,4%

Waren

Maschinen und Ausrüstungen, Erdöl und mineralische Brennstoffe, Kunststoffe, LED-Bildschirme, Geräte zur Verarbeitung von Daten, optische und medizinische Geräte, Organische Chemie, Stahl, Kupfer

Wirtschaftshilfe - Empfänger/Bezieher

$1,757 Milliarden (2005)

Reserven in Devisen und Gold



$1,493 Billionen (2007)

Verschuldung im Ausland

$363 Milliarden (2007)

Direktinvestitionen aus dem Ausland

$699,5 Milliarden (2006)

Direktinvestitionen in das Ausland

$75 Milliarden (2006)

Bodennutzung

bebaubares Land 14,86%
ständige Ernten auf 1,27%
andere Landnutzung 83,87% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Reis, Weizen, Kartoffeln, Korn, Erdnüsse, Tee, Hirse, Gerste, Äpfel, Baumwolle, Ölsaat, Schweinefleisch, Fisch

Bewässerungsgebiet

545.960 qm2 (2003)
Bodenschätze

Kohle, Eisenerz, Petroleum, Erdgas, Quecksilber, Zinn, Wolfram, Antimon, Mangan, Molybdän, Vanadium, Magneteisenstein, Aluminium, Zink, Uran, Potential an Wasserkraft (größte in der Welt)

Industrien

Bergbau- und Erzverarbeitung, Eisen, Stahl, Aluminium und andere Metalle, Kohle, Maschinenbau, Waffen, Textilien, Petroleum, Zement, Chemikalien, Dünger, Verbraucherprodukte einschließlich Fußbekleidung, Spielzeuge und Elektronik, Nahrungsmittelverarbeitung; Transportwesenausrüstung, einschließlich der Automobilezulieferung, Lokomotiven, Schiffe und des Flugzeuge, Nachrichtentechnik, kommerzielle Weltraumprojekte und Satelliten

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


China

Das Boom-Land China macht auf dem Weg von der zentralen Marktwirtschaft zu einem marktorientierten Wirtschafts-System große Fortschritte. Wachstumsraten von jährlich über 8 Prozent belegen das rasante Tempo - allerdings immer mit der Gefahr steigender Inflationsraten. Viele Betriebe bleiben zwar nachwievor in Staatsbesitz, die Firmenleitung erhalten aber immer mehr Freiheiten. Die Privatisierung des riesigen Staatssektors wird vorangetrieben. Der Binnenmarkt mit mehr als 1,2 Milliarden Konsumenten sorgt für eine stetig anhaltende Nachfrage und die Exportgeschäfte florieren.

Das Land besitzt nahezu alle wichtigen Rohstoffe wie Erdöl, Steinkohle oder Eisenerz und trotzdem wird zusätzlich importiert. Zu den aufsteigenden chinesischen Industriezweigen gehören u.a. der Maschinenbau, der Fahrzeugbau, die Textilindustrie. Aber auch die Bereiche Baustoffe, Metallverarbeitung, Chemie und Elektrotechnik können steigenden Zahlen vermelden.

Für die landwirtschaftlichen Nutzung werden zehn Prozent der Landfläche gebraucht, deren Produktion hauptsächlich dem eigenen Markt dient. Man baut vor allem Getreide an (Reis, Weizen, Mais), aber auch Baumwolle, Jute, Hanf, Zuckerrüben, Tee, Tabak, Obst und Gemüse. Drei Ernten pro Jahr sind keine Seltenheit. Hinzukommt die massenhafte Zucht und der Genuss von Schweine- und Geflügelfleisch.

Der Tourismus steigt in China auch aufgrund der vereinfachten Einreisemöglichkeiten der letzten 25 Jahre. Die schwierigenden Verkehrsbedingungen in dem weiten Land sind noch ein großes Problem. Vorwiegend werden die Großstädte Hongkong und Peking besucht. In Shanghai lassen sich immer mehr ausländische Firmen nieder wie Siemens, Hewlett Packard oder Toshiba. Das "zweite Hongkong" im Reich der Mitte bricht alle Rekorde vom Immobilienbau bis Investitionsaufkommen.

Leider erreicht der Wachstum und der Reichtum nicht alle Provinzen Chinas. Dies führt zur steigender Arbeitslosigkeit auf dem Land und zur Abwanderung in die Städte. Die Löhne steigen vielerorts nicht mit der Wachstumrate, was für viele Familien zu Überlebensproblemen führt.
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