Wirtschaft
Brasilien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

$1,838 Billionen (2007)

offizieller Wechselkurs

$1,269 Billionen (2007)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

4,9% (2007)

pro Kopf (PPP)

$9.700 (2007)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft 5,1%
Industrie 30,8%
Dienstleistung 64% (2007)

Erwerbstätige Bevölkerung

99,47 Millionen (2007)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 20%
Industrie 14%
Dienstleistung 66% (2003)

Arbeitslosenquote

9,8% (2007)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



31% (2005)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste 10%: 0,9%
Höchste 10%: 44,8% (2004)
Verteilung des Familieneinkommens


56,7 (2005)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



4,1% (2007)

Investition (brutto fixiert)



17,9% vom BIP (2007)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen $244 Milliarden
Ausgaben $219,9 Milliarden (FY07)

Staatsschulden

43,9% vom BIP (2007)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

4,5% (2007)


Elektrizität
Produktion

396,4 Milliarden kWh (2005)

Verbrauch

368,5 Milliarden kWh (2005)

Exporte

160 Millionen kWh (2005)

Importe

39,2 Milliarden kWh; Strom aus Paraguay (2005)

Öl
Produktion

1,59 Millionen Barrel/Tag (2006)

Verbrauch

2,1 Millionen Barrel/Tag (2006)

Exporte

278.400 Barrel/Tag (2005)

Importe

674.500 Barrel/Tag (2004)

Reserven

11,24 Milliarden Barrel (Januar 2006)

Erdgas
Produktion

9,37 Milliarden cu m (2005)

Verbrauch

17,85 Milliarden cu m (2005)

Exporte

0 cu m (2005)

Importe

8,478 Milliarden cu m (2005)

Reserven

312,7 Milliarden cu m (Januar 2006)

Aktueller Kontostand

$10,2 Milliarden (2007)

Exporte

$159,2 Milliarden f.o.b. (2007)

Export-Partner

USA 20,8%, Argentinien 7,5%, Niederlande 6,1%, China 5,6%, Deutschland 4,1%, Mexiko 4%

Waren

Transportwesen Ausrüstung, Eisenerz, Sojabohnen, Fußbekleidung, Kaffee, Autos

Importe / Einfuhren

$115,6 Milliarden f.o.b. (2007)

Import-Partner

USA 18,3%, Argentinien 8,9%, Deutschland 8,1%, China 5,9%, Nigeria 5,6%, Japan 4,6%

Waren

Maschinen, Elektro- und Transportwesen Ausrüstungen, chemische Erzeugnisse, Öl, Automobil-Teile, Elektronik

Wirtschaftshilfe - Empfänger/Bezieher

$191,9 Millionen (2005)

Reserven in Devisen und Gold



k.A.

Verschuldung im Ausland

$230,3 Milliarden (2007)

Direktinvestitionen aus dem Ausland

$214,3 Milliarden (2006)

Direktinvestitionen in das Ausland

$99,99 Milliarden (2006)

Bodennutzung

bebaubares Land 6,93%
ständige Ernten auf 0,89%
andere Landnutzung 92,18% (2005)
Landwirtschaftliche Produkte

Kaffee, Sojabohnen, Weizen, Reis, Korn, Zuckerrohr, Kakao, Zitrusgewächs, Rindfleisch

Bewässerungsgebiet

29.200 qm2 (2003)
Bodenschätze

Bauxit, Gold, Eisenerz, Mangan, Nickel, Phosphate, Platin, Zinn, Uran, Petroleum, Wasserkraftanlagen, Bauholz

Industrien

Textilien, Schuhe, Chemikalien, Zement, Holz, Eisenerz, Zinn, Stahl, Flugzeuge, Kraftfahrzeuge und Teile, Maschinen und Ausrüstung

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Brasilien

Eigentlich müsste Brasilien eines der führenden Wirtschaftsnationen der Welt sein - reich an Bodenschätzen wie Gold, Silber oder Eisenerz, Top im Maschinenbau, landwirtschaftliche Spitzenprodukte wie Kaffee, Kakao, Zuckerrohr oder Orangensaft, boomender Tourismus, Rinderzucht, bedeutende Stahlproduktion.

Doch in der Realität schaffen es weder die Regierung noch die einzelnen Bundesstaaten, die vielfältigen Recourcen und Möglichkeiten des Landes zu einem wirtschaftlich starken Brasilien zu formen. Unter anderem chaotische Haushaltsführung und Staatsverschuldung, Korruption und Währungsinstabilität durch ständige Reformen hindern seit vielen Jahren ein Wachstum. 1995 blockierte ein uneiniger Kongreß wichtige Reformen für die Steuer- und Sozial-versicherungssystem. Vier Jahre später wurde die Währung nochmals abgewertet.

Ob Brasilien das Haushaltsdefizit ohne ausländische Hilfe bewältigen kann, muss stark bezweifelt werden. Damit Kapital in das Land fließt, müssen Investoren wieder Vertrauen in die brasilianische Wirtschaft fassen.
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