Wirtschaft
Belgien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

412 Milliarden US$ (2011) (Position: 32)

offizieller Wechselkurs

529 Milliarden US$ (2011)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

2% (2011) (Position: 153)

pro Kopf (PPP)

37.600 US$ (2011) (Position: 30)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft: 0,70%
Industrie: 21,70%
Dienstleistung: 77,6% (2011)
Erwerbstätige Bevölkerung

5,177 Millionen (2011) (Position: 73)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 2%
Industrie: 25%
Dienstleistungen: 73% (2007)

Arbeitslosenquote

7,7% (2011) (Position: 89)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



15,2% (2007)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste: 3,40%
Höchste: 28,4% (2006)
Verteilung des Familieneinkommens


28 (2005)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



3,1% (2011) (Position: 58)

Investition (brutto fixiert)



-4,2% vom BIP (2011) (Position: 132)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen: 249,6 Milliarden US$
Ausgaben: 271,9 Milliarden US$ (2011)

Staatsschulden

99,7% vom BIP (2011) (Position: 14)

Steuereinnahmen

47,9% vom BIP (2011) (Position: 21)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

5,6% (2011) (Position: 59)


Elektrizität
Produktion

84,2 Milliarden kWh (2009) (Position: 36)

Verbrauch

84,78 Milliarden kWh (2008) (Position: 35)

Exporte

11,32 Milliarden kWh (2009)

Importe

1,837 Milliarden kWh (2009)

Öl
Produktion

11.220 Barrel/Tag (2010) (Position: 84)

Verbrauch

622.600 Barrel/Tag (2010) (Position: 28)

Exporte

353.000 Barrel/Tag (2009) (Position: 38)

Importe

1,007 Millionen Barrel/Tag (2009) (Position: 15)

Reserven

0 Barrel (2010) (Position: 106)

Erdgas
Produktion

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 151)

Verbrauch

19,53 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 36)

Exporte

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 60)

Importe

19,32 Milliarden Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 16)

Reserven

0 Kubikmeter (cbm) (2010) (Position: 150)

Aktueller Kontostand

4,7 Milliarden US$ (2011) (Position: 36)

Exporte

332 Milliarden US$ (2011) (Position: 17)

Export-Partner

Deutschland 19,9%, Frankreich 17,2%, Niederlande 11,8%, Vereinigtes Königreich, 8,6%, USA 6,5%, Italien 5,2%

Waren

Maschinenbau und Ausrüstung, Chemikalien, Diamanten, Metalle und Metallprodukte, Nahrungsmittel

Importe / Einfuhren

332,4 Milliarden US$ (2011) (Position: 16)

Import-Partner

Deutschland 18,4%, Niederlande 17%, Frankreich 12,5%, Vereinigtes Königreich 6,8%, Irland 6,3%, USA 5,5%

Waren

Maschinen und Geräte, Chemikalien, Diamanten, Pharma, Nahrungsmittel, Transportwesen-Ausrüstung, Erdölprodukte

Reserven in Devisen und Gold



26,81 Milliarden US$ (2010) (Position: 53)

Verschuldung im Ausland

1,399 Billionen US$ (Juni 2011) (Position: 12)

Barbestände in Banknoten und Münzen

186,8 Milliarden US$ (2011)

Allgemeiner Geldbestand

604 Milliarden US$ (2011)

Bestand an inländischen Krediten

801,1 Milliarden US$ (2009)

Banken Zinssatz

4,4% (2011) (Position: 166)

Marktwert öffentlich gehandelte Aktien

269,3 Milliarden US$ (2010) (Position: 27)

Bodennutzung

bebaubares Land 27,42%
ständige Ernten auf 0,69%
andere Landnutzung 71,89%
Landwirtschaftliche Produkte

Zuckerrüben, frisches Gemüse, Früchte, Korn, Tabak, Rindfleisch, Kalbfleisch, Schweinefleisch, Milch

Bewässerungsgebiet

230 qm2 (2003)
Erneuerbare Wasserreserven

20,8 km3 (2005)
Süßwasser

7,44 km3
(13%/85%/1%)
(inländisch / industriell / landwirtschaftlich)
Bodenschätze

Baumaterialien, Kieselerdesand, Karbonate

Industrien

Technik- und Metallprodukte, Kraftfahrzeugmontage, Transportwesenausrüstung, wissenschaftliche Instrumente, verarbeitetende Nahrungs- und Getränkeindustrie, Chemikalien, Grundmetalle, Textilien, Glas, Petroleum

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: 2012 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Belgien

Belgien ist vor allem eine Industrienation. Nur zwei Prozent der Erwerbstätigen sind in der stark mechanisierten Landwirtschaft beschäftigt, die trotzdem etwa 80 Prozent des gesamten Nahrungsmittelbedarfs Belgiens deckt. Hauptanbauprodukte sind Zuckerrüben, Kartoffeln, Weizen und Gerste, daneben Obst, Tomaten, Hopfen, Tabak und Flachs. Viehzucht und Milchproduktion sind die wichtigsten Agrarsektoren. Der größte Fischereihafen Belgiens ist Ostende. Die Fischsorten, die hier gefischt werden sind der Hering, die Seezunge, der Kabeljau. Aber auch Garnelen, Sprotten und Schollenfisch finden sich in den Netzen. Die Reserven an Belgiens bedeutendstem Rohstoff, der Kohle, sind bereits zum größten Teil ausgebeutet, die Förderung ist drastisch zurückgegangen. Belgien ist eines der am stärksten industrialisierten Länder Europas und einer der größten Stahlhersteller weltweit. Die Textilindustrie, die bereits im Mittelalter sehr bedeutend war, stellt Stoffe aus Baumwolle, Wolle, Leinen und Kunstfasern her. Textilzentren sind Brügge, Brüssel, Limburg, Gent, Lüttich (frz. Liège), Kortrijk (frz. Courtrai) und Mechelen. Saint-Nicholas ist ein Zentrum der Teppichindustrie. Brüssel und Brügge sind bekannt für die Herstellung von Spitze, feinem Batist und Damast. Die Diamantindustrie in Antwerpen ist weltweit einer der größten Lieferanten für geschliffene Industriediamanten.
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