Wirtschaft
Belgien
Bruttoinlandsprodukt (BIP)

nach Kaufkraftparität

$378,9 Milliarden (2007)

offizieller Wechselkurs

$388,4 Milliarden (2007)

reale Wachstums- /Steigerungsrate

2,7% (2007)

pro Kopf (PPP)

$36.500 (2007)

nach Wirtschaftszweigen

Landwirtschaft 1%
Industrie 24,4%
Dienstleistung 74,6% (2007)

Erwerbstätige Bevölkerung

5,03 Millionen (2007)

nach Tätigkeit

Landwirtschaft: 1,3%
Industrie 24,5%
Dienstleistung 74,2% (2003)

Arbeitslosenquote

7,6% (2007)

Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze



15% (2007)

Haushaltseinkommen bzw. Vebrauch in Prozentanteilen


Niedrigste 10%: 3,4%
Höchste 10%: 28,1% (2000)
Verteilung des Familieneinkommens


28 (2005)
Inflationsrate (Verbraucherpreise)



1,7% (2007)

Investition (brutto fixiert)



21,4% vom BIP (2007)

Budget/Kostenrahmen

Einnahmen $217 Milliarden
Ausgaben $217,4 Milliarden (2007)

Staatsschulden

86,1% vom BIP (2007)

Industrielle Produktion Wachstumsrate

3% (2007)


Elektrizität
Produktion

80,84 Milliarden kWh (2005)

Verbrauch

82,99 Milliarden kWh (2005)

Exporte

8,024 Milliarden kWh (2005)

Importe

14,33 Milliarden kWh (2005)

Öl
Produktion

8.671 Barrel/Tag (2005)

Verbrauch

564.000 Barrel/Tag (2005)

Exporte

523.400 Barrel/Tag (2004)

Importe

1,109 Millionen Barrel/Tag (2004)

Reserven

0 Barrel (Januar 2006)

Erdgas
Produktion

0 cu m (2005)

Verbrauch

16,61 Milliarden cu m (2005)

Exporte

0 cu m (2005)

Importe

17,27 Milliarden cu m (2005)

Reserven

0 cu m (Januar 2006)

Aktueller Kontostand

$11,04 Milliarden (2007)

Exporte

$328,1 Milliarden f.o.b. (2007)

Export-Partner

Deutschland 19,9%, Frankreich 17,2%, Niederlande 11,8%, Vereinigtes Königreich, 8,6%, USA 6,5%, Italien 5,2%

Waren

Maschinenbau und Ausrüstung, Chemikalien, Diamanten, Metalle und Metallprodukte, Nahrungsmittel

Importe / Einfuhren

$320,9 Milliarden f.o.b. (2007)

Import-Partner

Deutschland 18,4%, Niederlande 17%, Frankreich 12,5%, Vereinigtes Königreich 6,8%, Irland 6,3%, USA 5,5%

Waren

Maschinen und Geräte, Chemikalien, Diamanten, Pharma, Nahrungsmittel, Transportwesen-Ausrüstung, Erdölprodukte

Wirtschaftshilfe - Empfänger/Bezieher

k.A.

Reserven in Devisen und Gold



$13,44 Milliarden (2006)

Verschuldung im Ausland

$1,313 Billionen (2007)

Direktinvestitionen aus dem Ausland

$633,5 Milliarden (2006)

Direktinvestitionen in das Ausland

$485,1 Milliarden (2006)

Bodennutzung

bebaubares Land 27,42%
ständige Ernten auf 0,69%
andere Landnutzung 71,89%
Landwirtschaftliche Produkte

Zuckerrüben, frisches Gemüse, Früchte, Korn, Tabak, Rindfleisch, Kalbfleisch, Schweinefleisch, Milch

Bewässerungsgebiet

400 qm2 (2003)
Bodenschätze

Baumaterialien, Kieselerdesand, Karbonate

Industrien

Technik- und Metallprodukte, Kraftfahrzeugmontage, Transportwesenausrüstung, wissenschaftliche Instrumente, verarbeitetende Nahrungs- und Getränkeindustrie, Chemikalien, Grundmetalle, Textilien, Glas, Petroleum

Finanzjahr

Kalenderjahr

Alle Angaben ohne Gewähr
Stand: November 2007 (wenn nichts anderes genannt)

Wirtschaft


Belgien

Belgien ist vor allem eine Industrienation. Nur zwei Prozent der Erwerbstätigen sind in der stark mechanisierten Landwirtschaft beschäftigt, die trotzdem etwa 80 Prozent des gesamten Nahrungsmittelbedarfs Belgiens deckt. Hauptanbauprodukte sind Zuckerrüben, Kartoffeln, Weizen und Gerste, daneben Obst, Tomaten, Hopfen, Tabak und Flachs. Viehzucht und Milchproduktion sind die wichtigsten Agrarsektoren. Der größte Fischereihafen Belgiens ist Ostende. Die Fischsorten, die hier gefischt werden sind der Hering, die Seezunge, der Kabeljau. Aber auch Garnelen, Sprotten und Schollenfisch finden sich in den Netzen. Die Reserven an Belgiens bedeutendstem Rohstoff, der Kohle, sind bereits zum größten Teil ausgebeutet, die Förderung ist drastisch zurückgegangen. Belgien ist eines der am stärksten industrialisierten Länder Europas und einer der größten Stahlhersteller weltweit. Die Textilindustrie, die bereits im Mittelalter sehr bedeutend war, stellt Stoffe aus Baumwolle, Wolle, Leinen und Kunstfasern her. Textilzentren sind Brügge, Brüssel, Limburg, Gent, Lüttich (frz. Liège), Kortrijk (frz. Courtrai) und Mechelen. Saint-Nicholas ist ein Zentrum der Teppichindustrie. Brüssel und Brügge sind bekannt für die Herstellung von Spitze, feinem Batist und Damast. Die Diamantindustrie in Antwerpen ist weltweit einer der größten Lieferanten für geschliffene Industriediamanten.
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