Länderdaten
Bolivien
Offizieller Name Republik Bolivien
Geographische Lage Südamerika
58º W - 69º W / 10º S - 23º S
Geschichtliches Gründungsjahr 1825
Politisch abhängig von Spanien bis 1825
Einwohner/Staat 8.586.500 Einwohner
Hauptstadt Sucre (La Paz ist Regierungssitz)
65º 15' W 19º 03' S
Einwohner
Grösste Stadt La Paz (1.200.000 Einwohner)
Amtssprache Spanisch, (Aymará, Ketschua)
Codes BO, BOL, www.*.bo
Landesgrenze gesamt 6.743 km
Gesamtfläche 1.098.580 qkm
Landfläche 1.084.390 qkm
Wasserfläche 14.190 qkm
Küstenlinie 0 km
von Land umgeben
Angrenzende Länder Argentinien 832 km, Brasilien 3.400 km, Chile 861 km, Paraguay 750 km, Peru 900 km
Tiefster Punkt Rio Paraguay 90 m
Höchster Punkt Nevado Sajama 6,542 m
Währung 1 Boliviano (Bs) = 100 Centavos
Unabhängigkeit 6. August 1825 (von Spanien)
Nationalfeiertage 6. August (Tag der Unabhängigkeit von Spanien im Jahre 1825)
Zeitverschiebung -5 Stunden (zu Deutschland)
Religionen Christen 93,0 %, Sonstige 7,0 %
Ethnische Gruppen Aymará 17,0 %, Ketschua 25,0 %, Mestizen 31,0 %, Sonstige 12,5 %, Weiße 14,5 %
Adjektiv Bolivianisch
Bewohner Bolivianer
Bewohnerin Bolivianerin
UNO-Mitgliedschaft seit 1945
andere Organisationen
Alle Angaben ohne Gewähr, Stand: 2012

Silberhochzeit Geschenke

Landbeschreibung

Bolivien Bolivien ist einer der Binnenstaaten Südamerikas, der mit einer grossen Landschaftsvielfalt ausgestattet ist. Von tropischen Regenwäldern im Osten über wüstenhafte Landstriche reicht das andine Bolivien bis auf eine Höhe von 6.880 m hinauf. Der grösste Teil der Menschen lebt im Hochland der Anden, nur ein Viertel bewohnt das östliche Tiefland.

Die Tiahuanaco Kultur entstand ca. 200 v. Christus, deren Reste man noch heutzutage in Boliven sehen kann. Später eroberten die Inka das Land und nach deren Ausrottung übernahmen die Spanier das Regiment.
Der Abbau der reichen Silbervorkommen stand nun in den folgenden Jahrhunderten im Vordergrund, so daß die Bevölkerung immer mehr verarmte und die eigene Identität zunehmend verloren ging. Nach der Unabhöngigkeit 1825 folgten mehrere Bürgerkriege und die Lage blieb instabil, ein Weg der immer zwischen Diktatur und Demokratie entlangführte.

Mit dem Titicacasee zwischen Peru und Bolivien besitzt man das am höchsten gelegene stehende Gewässer der Welt auf 3.810 m.